Weihnachtsgrüße

Die Sossenheimer Kerbeburschen e.V. wünschen allen Vereinsmitgliedern, Bekannten und Freunden des Vereines ein gesegnetes Weihnachtsfest 2017 sowie einen guten Rutsch in das für Sossenheim große Jahr 2018!

Wir freuen uns, Sie auch zukünftig als Gast/ aktiver Mitwirkender auf allen Festen und Aktionen unseres Vereines begrüßen zu dürfen.

Einmaliger Burger (Premiere auf dem Sossenheimer Weihnachtsmarkt)

Sossenheimer Kerbeburger geht am ersten Advent in Serienproduktion

Zusammen mit Konditor Peter Kitzel hat der Vorsitzende der Kerbeburschen, Michael Schneider, am Rezept für das richtige Brötchen getüftelt. Foto: privat

Sossenheim hat jetzt einen eigenen Burger – den „Kerbeburger“. Beim Weihnachtsmarkt wird er erstmals zu haben sein.

Monatelang experimentierten die Erfinder des Kerbeburgers, Peter Kitzel und Michael Schneider, an der finalen Rezeptur des Burgerbrötchens, damit der Hamburger am 3. Dezember erstmals am Stand der Sossenheimer Kerbeburschen auf dem Weihnachtsmarkt in Produktion gehen kann.
Beide sind sicher, genau die richtige Abstimmung der Zutaten erwischt zu haben. Die Kerbeburschen setzten bei der Entwicklung ihres Burgers gleichermaßen auf örtliche Qualität und Tradition, denn neben dem Brötchen von Konditor Peter Kitzel geht der Inhalt auf das „Können“ des Stammwirtes der Kerbeburschen, Bernhard Witter, und dessen Gattin Angelika Weidenhaupt zurück.
Gefüllt wird der Burger mit der bekannten „Pulled Pork-Füllung“ a la Kerbeburschen. Die Füllung wird in den großen Konvektomaten des „Hainer Hofs“ angefertigt und anschließend mit Zwiebeln und Barbecuesauce verfeinert. Abgerundet wird der Burger mit einer Lage Krautsalat. „Sollte der neue Burger ein positives Feedback erfahren, so werden wir überlegen, ihn auch an anderen Festivitäten der Kerbeburschen anzubieten“, sagt Kerbeburschen-Vorsitzender Michael Schneider.

Rundum gelungene Kerb 2017 (Pressestimme aus dem Sossenheimer Wochenblatt)

Artikel (geschrieben von Manfred Krüger):

Zumindest am Kerbesonntag zeigte sich das Wetter von seiner sonnigen Seite.

Am Kerbesamstag fuhren die Kerbeburschen schon früh nach Schwanheim, um den Kerbebaum zu holen. Dieser war allerdings von den Schwanheimer Kerbeburschen schon etwas „verschönert“ worden und man trug kurzer Hand eigene Farbe auf. „Das gehört unter Kerbeburschen dazu, dass man sich gegenseitig etwas veruzt“, so der Kerbeburschen-Vorsitzende, Michael Schneider. Allerdings war man schon etwas sauer, als man in Sossenheim zurück, die Hülse mit Sand vollgeschüttet vorfand. Aber auch das wurde überwunden und der Kerbebaum mit der „Bob“ unter Beifall der Zuschauer aufgestellt. Die Kerbeburschen zogen ins Festzelt weiter, um die Kerb zu feiern, allerdings nicht ohne der Kerbebaum aus den Augen zu lassen.

Für den Samstagnachmittag war im Festzelt auf dem Kerbeplatz an der Kurmainzer Straße ein „Sossenheimer Kinderfest“ vorbereitet. Unter Federführung des „Sossenheimer Bücherwurms“ und des Sossenheimer Arbeitskreises für Kinder und Jugendliche gestalteten die Tanzschule Carsten Weber aus Höchst, die „Clownskommode“ und der Kinderbuchautor Marc Rybicki sowie „Signs of Beauty“ mit Kinderschminken einen bunten Nachmittag. Gut 100 Kinder kamen zu dieser Veranstaltung ins Festzelt und waren begeistert.

Am Samstagabend  hieß es im Festzelt „Get the Party“. Es gastierte die bekannte Coverband „ON LINE“ mit Partyrock und Schlagern, bis hin zum Alpenrock. Das Festzelt war mit etwa 250 Besucher besetzt, aber, „die Musik hätte mehr Publikum verdient“, wie Roland Schmied aus Sossenheim meinte. Dennoch die Stimmung war sehr gut und die Band spielte über Mitternacht hinaus, denn es gab stehenden Applaus und dafür reichlich Zugaben.

Der Sonntag begann mit einem „Kirchweihgottesdienst“ in der Kirche St. Michael, die in diesem Jahr 50 Jahre „St. Michael-Kirche“ feiert. Nach der Grundsteinlegung im Jahr 1965, konnte im Jahr 1967 die neu erbaute Kirche eingeweiht werde. Deshalb nahm auch Stadtdekan Dr. Johannes zu Eltz am Gottesdienst teil und weihte zudem die Fahne der Kerbeburschen. Nach dem Gottesdienst ging es mit einem kleinen Festzug mit Blasmusik und Fahnenträgern zum „Kerbefrühschoppen“ ins Festzelt auf dem Kerbeplatz. Der Weg dorthin führte über die Michaelstraße, Schaumburger Straße und die Lindenscheidstraße zum Kerbeplatz.

Den „Kerbe-Frühschoppen“ im gut besuchten Festzelt gestalteten musikalisch „Die Bibergauer“ aus Schwarzach mit ihrer zünftigen Musik und sorgten für „Festzeltstimmung“. Ob „Dickebackenmusik“, Schlager und internationale Hits oder auch Alpenrock, es ist immer wieder erstaunlich, was diese Band bzw. dieses Orchester musikalisch leistet. Höhepunkt immer wieder das „Trompetenecho“, das super rüber kam und ebenso mit viel Applaus versehen wurde.

Unter den Gästen begrüßte Franz Kissel, Vorsitzender des Vereinsrings Sossenheim, Hubert Schmitt, SPD und Vorsitzender des benachbarten Vereinsrings Unterliederbach sowie Uwe Serke und Susanne Ronneburg von der CDU. Aber auch Dr. Bernadette Weyland, Kandidatin der CDU für die Oberbürgermeisterwahl 2018 kam zum Frühschopppen ins Festzelt. Bernadette Weyland lobte die gute Arbeit des Vereinsrings und der Kerbeburschen und sagte zu Michael Schneider, „vor kurzem war ich noch ihr Chef, ich denke, die Sossenheimer sollten sie und ihr tolles organisatorische Talent nicht aus den Augen verlieren“.

Kurz nach 13.00 Uhr kam auch Oberbürgermeister Peter Feldmann und begrüßte viele Gäste im Zelt per Handschlag. In seiner kurzen Ansprache lobe er die gute Arbeit der Vereine im und die des Vereinsrings und sagte, „die Kirchweih ist die Basis der Kerb. Das ehrenamtliche Engagement und auch das Wirken in der zweiten Reihe, dort sind die wichtigsten Leute, gehören zu unserer Gesellschaft, und das Feiern gehört ebenso dazu. Klatschen sie deshalb auch mal für sich“.

Eine besondere Ehre wurde Marion Weber, Vorsitzende des „Bücherwurms“ und Horst Klärner, seit 35 Jahren Pfarrer in Sossenheim und damit dienstältester Pfarrer in Frankfurt, zuteil. Franz Kissel ehrte sie mit Urkunde für ihr ehrenamtliches Wirken im Stadtteil und darüber hinaus. Er überreichte einen mit ihren Namen versehenen Bembel des Vereinsrings sowie einen großen Blumenstrauß.

Der Sonntag war ein abgerundetes Fest für Familie, Groß und Klein, mit Musik und Unterhaltung und bei Versorgung mit Kaffee, Kuchen, Speis und Trank, bewirtet von den teilnehmenden Vereinen des Vereinsrings. Am frühen Nachmittag versteigerte „Auktionator“ Bernhard Katzenbach gekonnt und bekannt originell den Kerbebaum. Für die Kasse der Kerbeburschen wurden so 313,- Euro ersteigert. Die letzten Bieter waren Ariane und Markus Wolle.

Ein weiterer Höhepunkt im Festzelt war der Auftritt von über 70 Kindern der Henri-Dunant-Schule. Musiklehrerin Anne Rumpf begleitete die Schülerinnen und Schüler der 2. und 3. Klassen auf dem Keyboard. Sie sangen in ihrem 30-minütigen Programm Lieder, die sie im Musikunterricht einstudierte haben. Es gab viel und herzlichen Applaus im jetzt voll besetzten Festzelt. Zum Dank bekamen die Kinder Chips für Fahrgeschäfte auf der Kerb. Damit „erstürmten“ Kinder und Erwachsene den Kerbeplatz.

„Die Bibergauer“ beschlossen musikalisch und einem „Prosit der Gemütlichkeit“ den Nachmittag im Festzelt. Viele der Gäste nutzten das sonnige Wetter und hielten sich im Freien vor dem Zelt und rund um die Biergondel auf. Die Biergondel wurde ab dem Nachmittag von den Kerbeburschen bewirtet und sie hatten auch einen Baumstamm für´s „Nageln“ dabei – mit der Finne musste getroffen werden. Bis zum Einbruch der Dunkelheit wurde gefeiert. 

kerb-2017-4-1

kerb-2017-4

kerb-2017-4-3

kerb-2017-13kerb-2017-17

SAMSUNG CAMERA PICTURES

Jahreshauptversammlung 2017

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden, Michael Schneider, im Stammlokal „Hainer Hof“ verlas der zweite Vorsitzende, David Reichwein, den Jahresbericht 2016 / 2017. Der junge Verein kann auf einen erfolgreichen Verlauf der letzten zwölf Monate zurückblicken.

So beispielsweise auf das Sommerfest im Juni 2016, das allerdings etwas unter der schlechten Witterung litt. Trotzdem waren gut 200 Personen gekommen, um das vierjährige Bestehen zu feiern. Nach einer formellen Begrüßung durch Bernadette Weyland wurde bei leckerem Essen ausgelassen gefeiert. Zu Besuch war das Brass & Drum Corps Kriftel. Der restliche Abend wurde durch DJ Uwe gestaltet. Ein weiterer Höhepunkt war die Teilnahme der Kerbeburschen auf der „Laaf Parade“ in Höchst im Juli 2016 sowie eine historische Kneipentour. Im August fand die „Historische Sommerbusfahrt“ nach Heidelberg statt. Die Fahrt wurde sowohl von den Mitgliedern als auch von externen Personen gut besucht.

Die Teilnahme an der Sossenheimer Kerb war ebenso erfolgreich. Mit einer historischen Busfahrt wurde der Kerbebaum aus dem Stadtwald bei Schwanheim geholt und an seinem traditionellen Platz neben dem Sossenheimer Faulbrunnen aufgestellt. Zum Abschluss der Kerb wurde der versteigerte Baum zerkleinert und Bob „Walter Opelt“ feierlich verbrannt. Ebenso erfolgreich war die Teilnahme am Sossenheimer Weihnachtsmarkt. Weiterhin ist die Teilnahme an den Faschingsumzügen in Eschborn sowie in Frankfurt zu nennen, wo auch erstmals die Sossenheimer Spritzergarde teilnahm. Auch die Teilnahme an der 800-Jahr-Feier der Vereine im Jahr 2018 ist für die Kerbeburschen selbstverständlich. Die Vorbereitungen begannen im Jahr 2016. Der Anhänger der Kerbeburschen erhält dafür einen von Peter Kullmann neu gestalteten Aufbau.

Der Kassenbericht ließ keine Wünsche offen, wie die Kassenprüfer bestätigten und die Entlastung des Vorstandes beantragten. Diese erfolgte einstimmig, wie auch die Wiederwahlen von Vorstandsmitgliedern.

In seinem Ausblick stellte Michael Schneider Teile des Programms für die nahe Zukunft vor. Zunächst das Sommerfest der Kerbeburschen am Samstag, 1. Juli 2017, ab 18:00 Uhr im Hainer Hof. Dafür wird ein Teil der Schaumburgerstraße einbezogen, die zum Teil an diesem Tag von 13:00 Uhr bis ca. 23:30 Uhr gesperrt wird. „Wir wollen mit diversen Vereinen und Institutionen zusammenarbeiten, so zum Beispiel mit der Firma Auto Klein und wir wollen ein Kinderfest gestalten sowie ein Theaterspiel aufführen lassen“. Und auch die Spritzergarde wird wieder teilnehmen. Die Musik gestaltet diesmal eine Liveband, deren Namen er allerdings noch nicht preisgeben konnte oder wollte. Auch die Teilnahme am 11. Juli 2017 an der „Laaf Parade“ in Höchst steht erneut auf dem Programm. Im Sommer wird wieder eine Busfahrt veranstaltet und die Teilnahme an der Kerb und an dem Weihnachtsmarkt ist obligatorisch. Und dann stehen ja noch die Vorbereitungen für die 800-Jahr-Feier im Jahr 2018 an. Und zu den Teilnahmen an den Fastnachtszügen in Eschborn und Frankfurt kommt 2018 noch die Teilnahme auf dem Umzug in Mainz und in „Klaa Paris“ dazu. Ein Riesenprogramm also, es gab herzlichen Applaus für alle Helfer und Sponsoren und nach ca. 50 Minuten war die Jahreshauptversammlung beendet.

Mit dem Motivwagen „799 Jahre Sossenheim“ auf den Umzügen in Eschborn und Frankfurt

Diesmal hatten die Kerbeburschen aus Sossenheim reichlich „Wurfmaterial“ dabei und so war auch der Vorsitzende, Michael Schneider, zufrieden und sagte, „ich möchte mich bei den Spendern, Sponsoren und weiteren Unterstützern ganz herzlich bedanken“. Aber nicht nur Knolle, Lutscher und Popcorn waren an Bord des Festwagens sondern auch reichlich viel Apfelwein.

Die über 60 Teilnehmer auf dem Wagen und zu Fuß warfen reichlich Knolle, Lutscher und Popcorn in die närrische Menge und schenkten vom Wagen und zu Fuß „Äbbelwoi“ aus. Das kam sowohl auf dem Umzug am Samstag in Eschborn, als auch auf dem Umzug am Fastnachtssonntag in Frankfurt sehr gut an. An der Fahrt zum Frankfurter Umzug nahm erstmals auch die „Spritzer-Garde“ teil.

Mit ihrem Slogan, „799 Jahre Sossenheim – nächstes Jahr wird’s rund“, machten die Kerbeburschen auf das 800-Jahr-Jubiläum im nächsten Jahr aufmerksam. Das interessierte auch den Hessischen Rundfunk, der den Frankfurter Fastnachtszug live übertrug. Jens Kölker kam als Zugreporter und Kätzchen auf den Wagen der jungen Sossenheimer, um Michael Schneider live fürs Fernsehen zu interviewen. Eine große Anerkennung für das tolle Engagement der Kerbeburschen.

Mit dem Sonderbus nach Eschborn und auch Kinder waren diesmal dabei.
Mit dem Sonderbus nach Eschborn und auch Kinder waren diesmal dabei.
Per Sonderfahrt im voll besetzten Bus nach Frankfurt.
Per Sonderfahrt im voll besetzten Bus nach Frankfurt.