Motivwagen der „Repräsentanten von Frankfurt“ wird hergerichtet

Sossenheimer Kerbeburschen vertreten die Stadt Frankfurt offiziell auf dem Hessentag

Heinz Schütz, von links, Marius Mager, Michelle Wüst und Joshua Döppel sind mit Freude bei der Arbeit. Foto: Krüger

 

Sehr viel Zeit ist nicht mehr bis zum Hessentag in Bad Hersfeld am 16. Juni 2019. „40 Leute können als ‚Botschafter der Stadt Frankfurt am Main‘ teilnehmen“, berichtete der Vorsitzende des Vereins, Michael Schneider, auf der Jahreshauptversammlung Anfang April. Mit der Stadt Frankfurt sei eine entsprechende 5-Jahres-Vereinbarung getroffen worden.

Nun ist es also an der Zeit, sich ins Zeug zu legen. Am 27. und 28. April traf man sich in der „Halle Heeb“ um sowohl die Halle als auch auf dem Motivwagen aufzuräumen und das Leergut abzutransportieren. „Wir bereiten das Equipment für den Sommer vor und machen den Motivwagen wieder vorzeigbar“, schildert der Beauftragte für Technik und Logistik, Marius Mager, mit einem Augenzwinkern das Geschehen. Kleinere Reparaturen seien erforderlich und es werde viel Farbe verarbeitet, „damit der Wagen wieder glänzt“.

Auch auf dem „Frankfurter Apfelweinfestival“, auf dem Roßmarkt vom 9. bis 18. August 2019, wird man teilnehmen. Dafür wird der Motivwagen im Einvernehmen und mit Unterstützung des Sossenheimer Künstlers Peter Kullmann nochmals umgestaltet.

Am morgigen Dienstag, 30. April, trifft sich ab 19 Uhr der „Kerbeburschen-Stammtisch“ im Gasthaus „Hainer Hof“ und will standesgemäß in den Mai hinein feiern. „Hier bekommt wer will weitere Auskunft“, sagt Marius Mager; oder unter: www.sossenheimer-kerbeburschen@gmx.de

Neuausrichtung der Kerbeburschen

Nach einem Jahr mit vielen Höhepunkten haben sich die Kerbeburschen erneut viel vorgenommen

Michael Schneider, stehend, begrüßte die zahlreichen Teilnehmer im Kolleg des „Hainer Hof“. Foto: Krüger

 

Auf der Jahreshauptversammlung der Kerbeburschen stellte der Vorsitzende Michael Schneider die Neuausrichtung des Vereins vor, die er zusammen mit seinen Vorstandsmitgliedern erarbeitet hat. Danach soll der Verein neu aufgegliedert werden und durch einzelne Abteilungen soll die Arbeit besser verteilt und effektiver werden.

Eingangs hatte Michael Schneider die Versammlung eröffnet und 34 stimmberechtigte Mitglieder des inzwischen 85 Mitglieder starken Vereins begrüßt. Er bat die Anwesenden sich zum Gedenken an Bernd Schmidt von ihren Plätzen zu erheben. Der Tagesordnung wurde einstimmig zugestimmt und die Beschlussfähigkeit festgestellt.

In seinem Bericht mit Bildern auf der Leinwand ließ Michael Schneider das vergangene Jahr nochmals Revue passieren. Und da gab es viel zu berichten. In Stichworten waren das unter anderem, dass der Motivwagen Dank einer Spende des Hessischen Innenministers und mit viel Eigenarbeit neu hergerichtet wurde, die Teilnahme an den Fastnachtsumzügen in Eschborn, Frankfurt und „Klaa Paris“, die sehr erfolgreiche Teilnahme mit dem Motivwagen als „Frankfurt-Botschafter“ am Hessentag in Korbach, das eigene Sommerfest mit Kinderfest, die Präsentation auf dem Schlossfest in Höchst, die Teilnahme an der 800-Jahr-Feier in Sossenheim und am Festumzug sowie das Benefizkonzert „5 Jahre Sossenheimer Kerbeburschen“ und damit die Spendenaktion für das „Nachsorgeteam Rückenwind“. Aber auch das „Baumstellen“ und die Teilnahme an der Sossenheimer Kerb mit Verbrennen der „Bob Uwe“ erwähnte Michael Schneider, sowie die Teilnahme am Weihnachtsmarkt auf dem Kirchberg.

Michael Schneider bedankte sich nochmals bei den zahlreichen Sponsoren, „ohne sie wäre das alles nicht möglich“, und beim Autohaus Klein, „mit unserem Hauptsponsor haben wir den Vertrag verlängern können“, sowie bei „unserer Schneiderin Sofia“. Er bekam herzlichen Applaus. Die Kassenprüfer bestätigten eine saubere und einwandfreie Kassenführung und deshalb beantragte der gewählte Versammlungsleiter, Manfred Koch, „ihr habt ganz tolle Arbeit geleistet“, die Entlastung des Vorstandes. Dem wurde einstimmig entsprochen.

Noch vor den Wahlen ging Michael Schneider auf die Neuausrichtung des Vereins ein. Der Einführung von Abteilungen und der Anpassung der Vereinssatzung wurde ohne Gegenstimme zugestimmt. Mit der Stadt Frankfurt sei eine 5-Jahres-Vereinbarung getroffen worden, dass die Kerbeburschen die Stadt mit ihrem Motivwagen auf dem Hessentag vertreten und am Apfelweinfest auf dem Roßmarkt teilnehmen und dafür finanziell unterstützt werden.

Gewählt wurden, jeweils ohne Gegenstimme: 1. Vorsitzender Michael Schneider, 2. Vorsitzender David Reichwein, Kassierer Johannes Seichter und zum Schriftführer Christian Haupt. Zu Beisitzern mit unterschiedlichen Aufgaben wurden gewählt, Katharina Kühbacher, Marius Mager, Michael Mager, Hartmut Herfort, Joshua Döppel und Tobias Schäfer. Regina Opelt verstärkt das Team der Kassenprüfer.

In seinem „Ausblick“ ging Michael Schneider auf die bevorstehenden Vorhaben ein. So bedarf der Motivwagen einer Sanierungsaktion, auch, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden. Am 27./28. April trifft man sich erstmals in der „Halle Heeb“. Der Hessentag in Bad Hersfeld findet am 16. Juni statt. 40 Leute können als „Botschafter der Stadt Frankfurt am Main“ teilnehmen. Das Sommerfest mit der Band „Online“ findet am 22. Juni im Apfelweingarten des Gasthauses „Hainer Hof“ statt. Schirmherr ist hier Landtagspräsident Boris Rhein.

Ein weiteres Highlite ist die Teilnahme am 1. September abends auf dem Laternenumzug in Bad Homburg. Darüber hinaus steht eine „Nostalgie-Busfahrt“ am 23. November nach Speyer auf dem Programm, sowie die Teilnahme am Sossenheimer Weihnachtsmarkt. In seinem Schlusswort bat Michael Schneider die Anwesenden eindringlich: „und auf der Kerb wollen wir mit allem Drum und Dran präsent sein!“

Mit dem Motivwagen nach Eschborn, Frankfurt und Klaa Paris

Die Sossenheimer Kerbeburschen nehmen an drei Fastnachtsumzügen teil

Das Führungsfahrzeug der Kerbeburschen in Eschborn, gesponsert vom Autohaus Klein. Fotos: Krüger

 

Die Sossenheimer Kerbeburschen repräsentieren den Stadtteil Frankfurt-Sossenheim auf drei großen Fastnachtsumzügen und werden von der Garde des Karnevalsvereins DIE SPRITZER und den Kerbeburschen aus Nieder-Erlenbach begleitet.

Gut zu Fuß mussten die Kerbeburschen auch sein

 

Am Fastnacht-Samstag marschierten bzw. fuhren die Teilnehmer mit dem Motivwagen von Oberhöchstadt nach Eschborn. Und am Sonntag dann die Teilnahme am großen Umzug in Frankfurt. Hier interessierte sich auch das Fernsehteam des Hessischen Rundfunks für die große Gruppe aus Sossenheim. Kameramann und Reporterin fuhren in der Liveübertragung ein Stück mit. Doch dann kam OB Peter Feldmann in die Sprecherkabine und Aus wars mit den Bildern von den Sossenheimern – ein „Umschnitt“ erfolgte zum Nachteil der Kerbeburschen.

Vom Motivwagen „Helau“ und „Knolle“ fürs „närrische Volk“ von Elke Tonhäuser.

 

Es wurde wieder reichlich Apfelwein ausgeschenkt und „Wurfmaterial“ geworfen. So, wie man das von den Kerbeburschen noch vom letzten Jahr kennt. Sie bekamen von allen Seiten viel Lob ausgesprochen.

Nun steht am Dienstag noch die Teilnehme am Umzug in Heddernheim, zur Fassenacht „Klaa Paris“ genannt, auf dem Programm. Aber auch da sind sich die Verantwortlichen, allen voran der Vorsitzende Michael Schneider, einig, das wird auch wieder ein voller Erfolg.

Informationen zur Straßenfassenacht 2019

Zeiten/Treffpunkte:

  • Am Freitag, 01.03.19 wird im Hainer Hof ab 19 Uhr geschmückt und der Wagen beladen – dafür benötigen wir viele helfenden Hände! 

  • Am Samstag, den 02.03.19 ist um 09:30 Uhr Treffpunkt zum Frühstück im Hainer Hof, um 11:30 Uhr ist Abfahrt am Kerbeplatz – um 13:11 Uhr beginnt der Umzug. Der Traktor fährt mit dem UP um 10:30 Uhr nach Eschborn.

  • Am Sonntag, den 03.03.19 ist um 8:30 Uhr Treffpunkt zum Frühstück im Hainer Hof, um 10:30 Uhr ist Abfahrt am Kerbeplatz – um 12:11 Uhr beginnt der Umzug. Der Traktor & der UP fahren um 10:00 Uhr nach Frankfurt.

  • Am Dienstag, den 05.03.19 ist um 10:30 Uhr Treffpunkt zum Frühstück im Hainer Hof, um 12:30 Uhr ist Abfahrt am Kerbeplatz – um 14:31 Uhr beginnt der Umzug. Der Traktor und der UP fahren um 11:30 Uhr nach Heddernheim.

Auflagen des geschäftsführenden Vorstandes:
  1. Kinder über 13 Jahren, die ohne Erziehungsberechtigten mitlaufen, müssen Mitglied im Verein „Sossenheimer Kerbeburschen e.V.“ sein und eine Einverständniserklärung der Eltern vorzeigen
  2. Nicht im Verein angemeldete Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten an den Umzügen teilnehmen
  3. Die Mitfahrt auf dem Faschingswagen ist ab einer Mindestgröße von 1,40 m und einem Mindestalter von 14 Jahren gestattet. Darüber hinaus gilt die Promillegrenze von 1,2 ‰.
  4. Das Jugendschutzgesetz ist von allen Teilnehmern einzuhalten. Dies bedeutet insbesondere, dass Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren keinen Alkohol konsumieren oder ausschenken dürfen.
  5. Das Wurfmaterial ist möglichst so zu werfen, dass keine Gefahr für Leib und Leben entsteht.
  6. Den Anweisungen des Fahrers ist Folge zu leisten.
  7. Ein Verstoß gegen die oben genannten Regeln kann zum Ausschluss vom Umzug

 

Fastnachtsumzüge in Vorbereitung

Immer höhere Bürokratie-Hürden zerren an den Nerven der Kerbeburschen

Michael Schneider – auf dem Motivwagen soll die Frankfurter Apfelweinkönigin Larisa I. mitfahren. Foto: Krüger
 

Die Vorbereitungen zu den diesjährigen Fastnachtsumzügen sind voll im Gange. Denn auch in diesem Jahr werden die Sossenheimer Kerbeburschen die Fastnachtsumzüge in Eschborn, Frankfurt-Innenstadt und Heddernheim (Klaa Paris) begleiten. Der Vorsitzende der Kerbeburschen, Michael Schneider, sagt dazu, „wir sind dabei, unseren Motivwagen wiederherzurichten, um zum 6. Mal in der Fastnachtszeit an Fastnachtsumzügen teilzunehmen. Allerdings werden die behördlichen Hürden von Jahr zu Jahr höher und komplizierter“.

Alleine die Zulassung des Motivwagens mit Versicherung für fünf Tage koste 500,- Euro. Da merkt man Michael Schneider an, dass er schon ein bisschen „genervt“ ist. „Ständig wechseln die zuständigen Behörden, sodass die Vereine immer neue Ansprechpartner haben, was viel Zeit kostet und auch Geld“.

Seit nunmehr fünf Jahren repräsentieren die Kerbeburschen mit ihrem Motivwagen und mit inzwischen über 70 Teilnehmern den Stadtteil Sossenheim auf den Fastnachtsumzügen und nahmen auch auf dem Hessentag in Korbach teil. Das fiel auch dem hr auf, der mehrmals live vom Motivwagen aus in seinen Fernsehübertragungen berichtete. Zudem wurde im Rahmen der 800-Jahre-Feier in Sossenheim im Jahr 2018 der knapp vier Meter hohe Motivwagen anlässlich des Festumzugs präsentiert.

Eine Überraschung wird es in diesem Jahr am Fastnachtssonntag in Frankfurt am 3. März geben, denn in dem Äbbelwoi-Glas auf dem Motivwagen wird die Frankfurter Apfelweinkönigin Larisa I. mitfahren. „Das wird die Frankfurter ‚Narrenschar‘ erfreuen“, ist sich Schneider sicher. Am Fastnachtssamstag, 2. März, nimmt man am Umzug in Eschborn teil und am Fastnachtsdienstag, 5. März, in „Klaa Paris“. Auch muss erwähnt werden, dass sich in diesem Jahr erstmals eine 3-er Kooperation an den Umzügen beteiligt. Das sind neben den Kerbeburschen-Sossenheim die SPRITZER mit ihrer Garde und, das ist neu, die Nieder-Erlenbacher Kerbeburschen.

Das Motto lautet: „Sossenheimer Kerbeburschen & Freunde – Tradition lebt“

Die Teilnahme an den drei Umzügen kostet „richtig Geld“. Michael Schneider geht von gut 3.500,- Euro für Buskosten, Motivwagen, „Wurfmaterial“ und Verpflegung aus, die aufgewendet werden müssen. Daher würde er sich freuen, wenn Sach- und Geldspenden zum Gelingen beitragen. „Wurfmaterial“, Knolle usw., könne man gerne im Vereinslokal „Hainer Hof“ abgeben. Vielleicht möchte ja auch noch der ein oder andere an Umzügen teilnehmen. Für Interessierte findet am Freitag, 1. Februar, um 19 Uhr, im „Hainer Hof“, Schaumburger Straße 23, eine Info-Veranstaltung statt. Eingeladen sind die Mitglieder und ihre Familien, sowie alle Freunde des Vereins. Anmelden kann man sich gerne auch per- E-Mail: sossenheimer-kerbeburschen@gmx.de mk

 
 

Weihnachtsfeier der Sossenheimer Kerbeburschen e.V.

Erstmals seit dem Bestehen lädt das Team des Vorstandes der Sossenheimer Kerbeburschen e.V. zu einer Weihnachtsfeier („Weihnachtsstammtisch“) in die Vereinsgaststätte Hainer Hof ein. Mit einem kleinen Programm (Diashow, Bilder…) möchten wir das „Kerbejahr 2018″ nochmals Revue passieren lassen und kleine Ehrungen aussprechen. Zusätzlich besteht am Abend die Möglichkeit neben der normalen Speisekarte aus einem“ Kerbeburschen- Überraschungsmenü “ unseres Stammwirtes Bernhard Witter wählen zu können. 

Die Weihnachtsfeier findet am 21.12.2018 um 18:30 Uhr im großen Kolleg des Hainer Hofs statt. 

Um zahlreiches Kommen  der Mitgliedschaft  (Aktive-, Fördermitglieder) mit Partnerin / Partner zum feierlichen Ausklang des Jahres 2018 wird gebeten.

 

Das Vorstandsteam der Sossenheimer Kerbeburschen e.V.

 

 

Tagesfahrt nach Trier

Die Kerbeburschen starteten zu ihrer traditionellen Nostalgie-Busfahrt

Start zur „Sonderfahrt“ nach Trier. Rechts „Organisator“ Michael Schneider. Foto: Krüger

Am vergangenen Samstag, 3. Oktober, starteten die Kerbeburschen vom Kerbeplatz aus nach Trier. Für „Verpflegung“ war bestens gesorgt. Auf dem Programm stand zunächst eine „kostümierte Stadtführung“ durch Trier.

Die „Römertour“ beinhaltet Besuche der noch erhaltenen Römerbauwerke sowie eine detaillierte Führung durch die Kaiserthermen. Anschließend hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, die Stadt mit der „Porta Nigra“ auf eigene Faust zu erkunden.

Am Abend stand die Weiterfahrt mit dem Nostalgiebus nach Lahnstein bei Koblenz auf dem Programm. Im Gasthof „Maximilians Brauwiesen“ wurde gut und vor allem reichlich zu Abend gegessen. Wer ein „Braunes“ mochte, trank das Bier aus eigener Herstellung oder auch ein „Helles“. Ein guter Ausklang also, für ein Jahr, in dem von den Kerbeburschen mit ihrem rührigen Vorsitzenden, Michael Schneider, viel unternommen wurde. Man feierte unter anderem fünf Jahre Kerbeburschen und war am Festwochenende „800 Jahre Sossenheim“ mit dem Festumzug sowie auf der Kerb intensiv beteiligt. mk

 

Die Kerbeburschen sagten „Danke“ zu ihrem neuen Ehrenmitglied (Pressestimme Sossenheimer Wochenblatt)

Kleines Fest bei Schneiderin „Sofia“

Mit Blumen dankte Bernd Flade, rechts und Michael Schneider überreichte „Sofia“ die Ernennungsurkunde zum Ehrenmitglied. Foto: Krüger

 

Eigentlich ist Sofia Karagiozis nicht groß gewachsen, aber sie hat ein um so größeres Herz. Am vergangenen Samstag, 20. Oktober, hatte sie die Kerbeburschen und zahlreiche Freunde eingeladen, um bei griechischem Essen zu feiern und um einfach nur „Danke“ zu sagen. „Meine Kunden sind meine Freunde, die ich in mein Herz geschlossen habe“, sagte die umtriebige Schneiderin und fügte hinzu, „und ganz besonders liebe ich meine Kerbeburschen“.

Im Jahr 1970 kam Sofia Karagiozis nach Frankfurt und wohnte zunächst 14 Jahre in F-Nied, bevor sie sich 1984 mit ihrer kleinen Änderungs-Schneiderei, Michaelstraße 29, in Frankfurt-Sossenheim selbständig machte. Neben ihrem Kundenstamm gehörte auch der Palmengarten zu ihren Auftraggebern, sie hat für den Tigerpalast Hussen und Bezüge geschneidert und für den Campus in Kronberg gearbeitet. Sie arbeitete für Firmen und auch für die Karnevalszeit schneidert sie immer noch gerne. Sie nimmt Sachen für die Reinigung an und Praktikantinnen kommen öfter zu ihr, um von ihrem handwerklichen Geschick zu profitieren.

Auch den Kerbeburschen hat sie des Öfteren geholfen und so nahm Michael Schneider die Gelegenheit wahr und ernannte „Sofia“, wie sie respektvoll kurz genannt wird, zum Ehrenmitglied der Kerbeburschen. Unter den geladenen Gästen waren auch Bernd Flade und seine Frau Dagmar Bollin-Flade, Peter Kullmann und MdL Uwe Serke, auch er kandidiert wieder für den Landtag, sowie Theo Kopp, der mit einem Fass Bier und Sekt zum Gelingen beitrug.

Die mit einem liebevollen Lächeln ausgestattete 72-jährige Griechin prostete mit einem Glas Sekt ihren Gästen zu und sagte, „schön, dass ihr alle gekommen seid, ihr seid alle meine Freunde, ich liebe euch alle und hoffe, euch schmeckt mein griechisches Essen. Ich habe zwei Tage für euch gekocht“. Sie bekam herzlichen Applaus und geschmeckt hat es allen. mk

„Bob Uwe“ zum Abschluss der Kerb verbrannt

Ein alter Brauch der Kerbeburschen findet immer mehr Zuspruch

Jane, links und Emma geben dem Feuer neue „Nahrung“. Fotos: Krüger

Der Vorsitzende der Sossenheimer Kerbeburschen, Michael Schneider, brachte es auf den Punkt, „immer mehr Sossenheimer kommen zum Verbrennen der Bob und das zeigt uns, dass wir in Sossenheim zur Kerb gehören und in den fünf Jahren unserer Aktivitäten sehr viel erreicht haben und Anerkennung genießen“.

In und vor der Halle Heeb wurde am vergangenen Samstag, 13. Oktober 2018, die „Beerdigung“ der Kerb mit Musik eines DJ, Getränken von der Bar und Gegrilltem mit etwa 200 Gästen ausgiebig gefeiert.

Michael Schneider, rechts, mit einer „Spritze“ vom Feuerwehrauto der FFW Höchst.

Dass die Kerbeburschen zur Sossenheimer Kerb gehören, hatte auch schon der Vorsitzende des Kerb-Veranstalters, des Vereinsring Sossenheim, Franz Kissel, bei seiner Begrüßung im Festzelt auf der Kerb gesagt. Mit dem Verbrennen der „Bob Uwe“, benannt nach dem Landtagsabgeordneten und Vorsitzenden des Fördervereins 800 Jahre Sossenheim, Uwe Serke, endete auch für die Kerbeburschen die diesjährige Kerb. Zum Brauchtum der Kerbeburschen, mit inzwischen über 70 Mitgliedern, gehört das Aufstellen eines Kerbebaums mit einer „Bob“, wir berichteten darüber. mk

Kerbebaum steht (Pressestimme Sossenheimer Wochenblatt)

Die Bob wurde nach Ehrenmitglied „Uwe“ benannt

Zahlreiche Schaulustige nahmen am Baumstellen teil. Fotos: Krüger

Die Strobe, eine Nordamerikanische Kiefer, steht jetzt für das Kerbewochenende wieder an ihrem alten Platz, im Ortskern von Frankfurt-Sossenheim, unweit des „Faulbrunnens“ an der Straße Alt Sossenheim. Sie ist 24 Meter hoch, hat einen Durchmesser von 47 cm und wiegt immerhin 1,2 Tonnen.

Als „Kerbebaum“, geschmückt mit bunten Bändern, einem Kürbis und einem Kranz, gestiftet von „Blumen Hektor“, trägt der Kerbebaum die „Bob Uwe“. Die „Bob“ wurde dem neuen Ehrenmitglied Uwe Serke, Mitglied im Hessischen Landtag und Sossenheimer Bürger, gewidmet, der aufgrund seiner Verdienste als Vorsitzender des Fördervereins „800 Jahre Sossenheim“ von den Sossenheimer Kerbeburschen geehrt wurde. Diese Auszeichnung wurde kürzlich anlässlich der Feierlichkeiten „5 Jahre Kerbeburschen“ verliehen, wir berichteten.

Am Morgen des Kerbesamstag, 6. Oktober 2018, waren die Kerbeburschen mit einem Nostalgie-Omnibus gestartet, um den frisch geschlagenen Baum aus dem Stadtwald bei Frankfurt-Schwanheim zu holen. Die zahlreichen Teilnehmer wurden mit Frühstück und Getränken gut versorgt. „Es war wieder eine Riesengaudi“, wie der Vorsitzende der Kerbeburschen, Michael Schneider, berichtete.

Norbert Kuhnke aus Nied brachte den Baum sicher nach Sossenheim.

Der lange Baum wurde von einem Traktor mit Auflieger, den Norbert Kuhnke aus Nied lenkte, sicher nach Sossenheim gebracht. Auf dem Parkplatz an der Straße Alt Sossenheim wartete Andreas Thierfelder mit einem großen Kranwagen der Firma „BKL Baukranlogistik“. Der Baum wurde geschmückt und vom Kranwagen in die Hülse gestellt. Eine Drehleiter der Wache 30 der Berufsfeuerwehr Frankfurt unterstützte die Kerbeburschen und sorgte mit dafür, dass die „Bob Uwe“ richtig angebracht ist.

Zahlreiche Sossenheimer waren zu diesem „Spektakel“ gekommen und wurden ebenfalls mit Getränken versorgt. Dazu spielte Musiker „Lucki“ auf seinem Akkordeon. Für das gelungene „Baumstellen“ gab es herzlichen Applaus.

Musiker Lucki unterhielt mit seinem Akkordeon die „Schaulustigen“.

Am nächsten Samstag, 13. Oktober, ab 18.00 Uhr, wird die Bob mit einem Fackelmarsch vom „Faulbrunnen“ zur Halle Heeb geleitet und dort „feierlich verbrannt“. Alle Sossenheimer, Groß und Klein, sind eingeladen, am Fackelmarsch teilzunehmen. Für das leibliche Wohl wird umfänglich gesorgt, so die Ankündigung der Kerbeburschen. Fackeln werden für die Kinder bereitgehalten. 

„James Bond 007“ im Volkshaus (Pressestimme des Sossenheimer Wochenblattes)

Kerbeburschen feierten mit dem Polizeiorchester Hessen 5-jähriges Bestehen

Uwe Serke, mit Urkunde, ist jetzt Ehrenmitglied, geehrt von Michael Schneider, rechts. Fotos und Video: Krüger

Mit einem Benefizkonzert zugunsten des „Nachsorgeteam Rückenwind“ der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Frankfurt Höchst und etwa 300 Konzertbesuchern feierten am 21. September die „Sossenheimer Kerbeburschen“ ihr 5-jähriges Bestehen. Bei freiem Eintritt durfte für Konzertbesuch und Getränke gespendet werden. Immerhin konnten 1.000,- Euro weitergegeben werden.

Der Vorsitzende der Kerbeburschen, Michael Schneider, begrüßte die Besucher. Darunter Vertreter von Vereinen, Firmen und Institutionen. Auch Schirmherr Jürgen Vormann, Infraserv Höchst, war unter den Gästen. In seiner kurzen Ansprache lobte er die bemerkenswert gute Arbeit der Kerbeburschen, „und als ich die Einladung bekommen habe, wusste ich, dass ich in Sossenheim angekommen bin“. „Wir trinken „kurz/lang“ (Korn und Pils) und hier trink ich jetzt auch mal einen Äbbelwein“. Er überreichte „Rückenwind“ eine Spende „aus der eigenen Schatulle“.

Schirmherr Jürgen Vormann, Infraserv Höchst.

Die Laudatio hielt Ehrenmitglied Dr. Bernadette Weyland, ehemalige Staatsekretärin in Wiesbaden und Oberbürgermeister-Kandidatin in Frankfurt. Auch sie lobte die gute Vereinsarbeit in Sossenheim und ganz besonders die Kerbeburschen, „ich habe den Verein fast von Gründung an begleitet und gesehen was hier geleistet wird“. Sie erinnerte an die Gründung durch den damaligen Vereinsring-Chef Jochen Lüdicke und Melanie Ester, „es ist gutgegangen“. „Ihr vertretet den Stadtteil Sossenheim und Frankfurt am Main und über Frankfurt hinaus ganz hervorragend, auch mit eurem in 3.500 Arbeitsstunden gestalteten Motivwagen, was auch das hessische Fernsehen inzwischen bemerkt hat“. „Herzlichen Dank, ihr macht das ganz prima!“ Auch sie überreichte eine private Spende von 300,- Euro „für den guten Zweck“. Es gab jeweils herzlichen Applaus.

Frau Christmann vom „Nachsorgeteam“ nutzte den Festakt um zu sagen, „ich wollte die Gelegenheit wahrnehmen, ganz persönlich hier und heute zu danken. Wir sind sehr dankbar, dass wir über die Leistungen der Krankenkassen hinaus solche Spenden bekommen, die wir dringend gebrauchen können“. Das „Nachsorgeteam Rückenwind“ der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Frankfurt Höchst hilft Familien bzw. Frauen, wenn Neugeborene mit gesundheitlichen Einschränkungen beim Übergang vom Krankenhaus in die Familie Hilfe benötigen. Wir berichteten.

Mit der „Ouvertüre zu Maske in Blau“ eröffnete das Polizeiorchester Hessen, unter der Leitung von Laszlo Szabo, den Festakt. Durch das musikalische Programm führte sehr sympathisch Orchestermitglied Mia Büttner. Und sie stellte auch die Praktikanten im Orchester vor, Eunjin Hwang, Klarinette und Gregor Schor, Saxophon. Nach ihrem Solopart, für die es viel Applaus gab, sagte Mia Büttner anerkennend, „sie setzen mit ihrem Können die Messlatte für zukünftige Praktikanten sehr hoch“.

Mia Büttner führte sehr sympathisch durchs Programm.

Mit Liedern wie „Les Miserables“ und „An American in Paris“ mit Original Pariser Taxihupe, und nach der Pause „Sing, Sing, Sing“ oder „El Cumbanchero“ begeisterte das Polizeiorchester die Besucher. Bei „Tausendmal berührt“ und „Sternenhimmel“ sang der ganze Saal mit. Aber Höhepunkt war nach Meinung vieler Besucher eine „James Bond 007 Selection“. Originalgetreu gespielt fühlte man sich wie im Kino. Es gab stehenden Applaus mit Bravo-Rufen.

Am Ende angekommen ernannte Michael Schneider im „Jubiläumsjahr“ den Vorsitzenden des „Förderverein 800 Jahre Sossenheim, Uwe Serke, zum Ehrenmitglied der Kerbeburschen und überreichte die Ernennungsurkunde. Es gab nochmals viel Applaus und natürlich auch die „Zugaben“ vom Orchester. Mit Glenn Miller, „In The Mood“ und einer weiteren Zugabe, dem „Radetzkymarsch“, endete ein wirklich schöner Abend. mk

Festakt mit Musik zum Jubiläum der Kerbeburschen

Das Landespolizeiorchester gibt ein Benefiz-Jubiläumskonzert zugunsten „Rückenwind“

Michael Schneider ist überzeugt, dass „zahlreiche“ Konzertbesucher auch aus Sossenheim kommen werden. Foto: Krüger

Am kommenden Freitag, 21. September, feiern die Kerbeburschen ihr 5-jähriges Bestehen mit einem Festakt und einem ganz besonderen Konzert. Im großen Saal des Volkshaus Sossenheim, Siegener Straße 22, gastiert um 19:30 Uhr das Landespolizeiorchester Hessen. Der Eintritt ist frei.

Benefizkonzert und freier Eintritt, geht das? „Ja, das geht“, sagt der Vorsitzende der „Sossenheimer Kerbeburschen e.V.“, Michael Schneider. Das „Nachsorgeteam Rückenwind“ der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Frankfurt Höchst „hilft Familien bzw. Frauen, wenn Neugeborene mit gesundheitlichen Einschränkungen beim Übergang vom Krankenhaus in die Familie Hilfe benötigen, gegenüber Ämtern und wenn spezielle Gerätschaften benötigt werden“, erklärt Michael Schneider „und deshalb bin ich überzeugt, dass wir zahlreiche Spenden für den nicht gezahlten Eintritt und für die ausgegebenen Getränke einnehmen werden, die wir ohne irgendwelche Abzüge für unsere Aufwendungen an ‚Rückenwind‘ weitergeben“. Er lobte in diesem Zusammenhang das Landespolizeiorchester, dessen Auftritt unentgeltlich erfolgt.

Zum Festakt haben einige Ehrengäste ihr Kommen zugesagt. So auch der Geschäftsführer Infraserv Höchst, Jürgen Vormann, er hat die Schirmherrschaft übernommen und eines der Ehrenmitglieder, die ehemalige Staatssekretärin im Hessischen Finanzministerium, Bernadette Weyland, sie wird die Laudatio halten.

Das Polizeiorchester verspricht „publikumswirksame Musik aus Rock- und Popgeschichte sowie bekannte Stücke aus Musicals, und auch aktuelle Hits gehören zum Repertoire“, wie Michael Schneider es formulierte. Eine Sitzplatzreservierung ist grundsätzlich nicht vorgesehen; Einlass ist ab 19 Uhr. mk

Kerbeburschen auf dem Schlossfest in Höchst (Pressestimme Sossenheimer Wochenblatt)

Auf dem „Altstadtfest der Vereine“ repräsentierten die Kerbeburschen „800 Jahre Sossenheim“

Michael Schneider, 3. v. links, begrüßte zahlreiche Besucher aus Sossenheim mit Apfelwein. Fotos: Krüger

„Zum ersten Mal sind wir beim Schlossfest in Höchst dabei und haben hier riesigen Erfolg“. Mit diesen Worten faste der Vorsitzende der Sossenheimer Kerbeburschen, Michael Schneider, zusammen, was er empfand und was er und seine Kerbeburschen am vergangenen Wochenende erlebt haben.

Gute Stimmung unter den Apfelweinfreunden.

Zahlreiche Helfer waren erforderlich, um Auf- und Abbau zu leisten und am Stand Essen und Getränke bereit zu halten und zu verkaufen. Natürlich wurde der Apfelwein am meisten nachgefragt, bei der Hitze meist „gespritzt“ und beim Essen war der selbst kreierte „Kerbeburschenburger“ sehr begehrt. Der Stand war durchgehend, am Samstag und auch am Sonntag, sehr gut besucht. Aus einer Nachbildung des „Faulbrunnens“ wurde anstatt Wasser der „Äbbelwoi“ gezapft.

Aus dem „Faulbrunnen“ floss der „Äbbelwoi“.

Insgesamt war das „Altstadtfest“, das zum 62. Mal gefeiert wurde und Teil des „Höchster Schlossfest“ ist, wieder ein toller Erfolg. In diesem Jahr trugen dazu erstmals die „Kerbeburschen“ aus Sossenheim bei. Sie vertraten damit Sossenheim, wie auch schon erfolgreich mit der Teilnahme am Umzug auf dem „Hessentag“ in Korbach, als Botschafter „800 Jahre Sossenheim“. 

„Tradition lebt“ – Sossenheimer Kerbeburschen feierten ihr Sommerfest

Schirmherr Axel Wintermeyer lobte die gute Arbeit und den tollen Auftritt auf dem Hessentag

Die Showtanzgruppe der „Spritzer“ begeisterte.

 

Festredner Axel Wintermeyer, Abgeordneter des Hessischen Landtags und seit 2010 Staatsminister im Geschäftsbereich des Ministerpräsidenten sowie Chef der hessischen Staatskanzlei, lobte die hervorragende Arbeit in den ersten fünf Jahren seit der Wiedergründung der Sossenheimer Kerbeburschen.

„Ich war vor fünf Jahren schon mal hier Schirmherr und sehe und erlebe heute hier, wie toll sich dieser Verein entwickelt hat“, sagte Axel Wintermeyer und sprach lobend über das jüngste Projekt im Jubiläumsjahr „800 Jahre Sossenheim“: „Sie und die Garde der ‚Spritzer‘ haben die Stadt Frankfurt auf dem Hessentags-Umzug in Korbach ganz toll vertreten und damit auch ihren Stadtteil.“ Zur Freude der Anwesenden überreichte er dem Vorsitzenden der Kerbeburschen, Michael Schneider, einen Scheck über 1.000,- Euro zur Anerkennung der bisherigen Leistungen „und auch für ihr zukünftiges Wirken in diesem Stadtteil“. Es gab herzlichen Applaus.

Auch in diesem Jahr, am 16. Juni, moderierte die Frankfurter Mundart-Schauspielerin Katharina Schaaf, mit viel „Spass an de Freud“ und ihrem ganz speziellen „Frankforderisch“, den Auftakt des Sommerfestes. Nachdem sie Axel Wintermeyer bereits angekündigt hatte, kündigte sie auch die Musik mit Brass and Drum, die „Hofemer Streetband“, an. Sie sorgte für den ersten musikalischen Höhepunkt. Auch die Garde des Karnevalvereins „Die Spritzer“ war mit ihrem „Showtanz“ ein gern gesehener und herzlich begrüßter Gast. Es gab jeweils viel und herzlichen Applaus.

Die Showtanzgruppe der „Spritzer“ begeisterte.

 

Ab 20 Uhr übernahm die Band „Backdoor Sellers“ musikalisch das Geschehen im „Apfelweingarten“ des „Hainer Hof“. Mit fetziger Rockmusik und toller Titelauswahl begeisterte sie die zahlreichen Gäste und Ehrengäste der gut besuchten Jubiläumsveranstaltung. „5 Jahre Sossenheimer Kerbeburschen“. Und das diesmal gute Wetter trug zum Gelingen bei. Ebenso Speis und Trank, mit dem „Renner“, dem Kerbeburschen-Burger, eine Eigenkreation im Zusammenwirken mit Bäcker Peter Kitzel und Gastwirt Bernhard Witter. Die Gäste wurden bestens bedient und blieben bestimmt auch aus diesem Grund bis nach Mitternacht.

Gute Stimmung auch bei und um Petra Scharf und Roger Podstatny.

 

Michael Schneider lobte Helfer und Gäste. „Ohne die vielen Helfer der Kerbeburschen und die zahlreichen Besucher hätte ein solches Fest nicht gestemmt werden können. Ich bedanke mich daher bei allen Helfern und Gästen, die bei der Veranstaltung mitgewirkt haben. Der Zuspruch, den ich im Namen der Sossenheimer Kerbeburschen entgegennehmen durfte, war großartig und zeigt mir auf, dass die Vereinsarbeit unseres jungen Vereines positiv aufgefasst wird. Herzlichen Dank dafür“. Und er fügte hinzu: „Mein besonderer Dank gilt auch dem diesjährigen Schirmherren Axel Wintermeyer, der Showtanzgruppe des Karnevalsvereins ‚Die Spritzer‘, der Brassband aus Okriftel sowie der Mundartschauspielerin Katharina Scharf. Danke auch an meinen stellv. Vorsitzenden David Reichwein, mit dem ich gemeinsam seit 5 Jahren ununterbrochen das Amt des geschäftsführenden Vorstandes ausübe.“

Familienfest der Kerbeburschen

Für das Fest wurde die Schaumburger Straße teilweise gesperrt

 

Hartmut Herfort, Bildmitte mit Kleinkind, ist für die Jugendarbeit zuständig und kümmerte sich um die Familien.

 
Da hatten sich am vergangenen Samstag, 16. Juni, die Kerbeburschen um ihren Vorsitzenden Michael Schneider im Jubiläumsjahr „800 Jahre Sossenheim“ so richtig was einfallen lassen. Für die Familien und insbesondere die Kinder gab es ein umfangreiches Angebot und für das leibliche Wohl wurde im Apfelweingarten des „Hainer Hof“ bestens gesorgt.

In der abgesperrten Schaumburger Straße, vor dem „Hainer Hof“, wurde ein „Entenangeln“ angeboten und man konnte kleine Preise gewinnen. Eine kleine Tischtennisplatte und eine Torwand waren aufgebaut. An dem Stand „Snack Queen“ bekam man etwas für „den schnellen Hunger“, insbesondere auch leckere „Crêpes“. „Adlers Spezialitäten“ bot Lebkuchenherzen, gebrannte Mandeln und Nüsse sowie Popcorn an. Ein Nostalgie-Feuerwehrauto Opel-Blitz war zu besichtigen und das Team „Rückenwind“ war für Beratung zur Gesundheit anwesend. Zudem eine Tombola, „jedes Los gewinnt“. Ein schönes Fest für die ganze Familie, das beinahe nahtlos in das Hoffest der Kerbeburschen überging. mk

Die Kerbeburschen legen richtig los (Pressestimme Höchster Kreisblatt; geschrieben von Holger Vonhof)

Zu ihrem fünfjährigen Bestehen und anlässlich der 800-Jahr-Feier Sossenheims lassen es die Kerbeburschen krachen: Ihr Sommerfest am Samstag wird erstmals um ein Straßenfest erweitert, und im September gibt’s noch weitere besondere Veranstaltungen.

Michael Schneider (links) und David Reichwein führen die Sossenheimer Kerbeburschen seit der Gründung des Vereins vor fünf Jahren. Am Samstag wird ein großes Sommerfest gefeiert – mit einem Straßenfest in der Schaumburger Straße. Zur 800-Jahrfeier gibt es im September weitere Aktivitäten, etwa ein Konzert mit dem Landespolizeiorchester.

Foto: Maik Reuß Michael Schneider (links) und David Reichwein führen die Sossenheimer Kerbeburschen seit der Gründung des Vereins vor fünf Jahren. Am Samstag wird ein großes Sommerfest gefeiert – mit einem Straßenfest in der Schaumburger Straße. Zur 800-Jahrfeier gibt es im September weitere Aktivitäten, etwa ein Konzert mit dem Landespolizeiorchester

Das Sommerfest der Kerbeburschen in ihrem Vereinslokal, dem „Hainer Hof“ in der Schaumburger Straße, war schon in den vergangenen Jahren gut besucht, weil die Mischung stimmte: Geselligkeit, etwas zu trinken, Musik dazu. Dieses Jahr dürfte es rappelvoll werden, denn der Verein hat das Fest zu seinem fünfjährigen Bestehen deutlich ausgebaut: Schon um 16 Uhr beginnt in der Schaumburger ein Familien-Straßenfest. Mit dabei sind der Feuerwehr-Geschichts- und Museumsverein Frankfurt, die SG Sossenheim, Auto Klein, die Interessengemeinschaft Sossenheimer Gewerbetreibender und der Förderverein zur 800-Jahr-Feier – sowie diverse Schausteller. Das Sommerfest selbst beginnt um 18 Uhr und wird von der Mundart-Schauspielerin Katharina Schaaf alias „Lisbeth aus Alt-Frankfurt“ moderiert; die Schirmherrschaft hat Staatsminister Axel Wintermeyer. Es gibt Gardetanz mit den „Spritzern“, einen Auftritt des Brass and Drum Corps Kriftel, eine große Tombola und ab 20 Uhr Live-Musik mit den „Backdoor Sellers“. Der Eintritt ist frei.

Das Brauchtum bewahren

Dass der Verein so boomt, freut die Vorsitzenden: Michael Schneider und David Reichwein führen ihn seit seiner Gründung am 22. April 2013. Die Kerbeburschen gab es schon länger, sie hatte 2010 der Vereinsring reaktiviert, aber als Verein bestehen sie nun fünf Jahre. Für Michael Schneider war es keine Frage, sich zu engagieren: Sein Vater war schon Kerbebursch gewesen und hatte in den 1990er Jahren versucht, eine Kneipen-Kerb zu etablieren. „Das hat mich inspiriert, und dadurch kannte ich das Brauchtum“, sagt Michael Schneider, der 2011 mit seiner Ausbildung fertig wurde und sich engagieren konnte. Im selben Jahr stellten die Sossenheimer Kerbeburschen ihren ersten eigenen Baum, damals noch unter gemeinsamer Führung von Michael Schneider und Melanie Esther. 2012 stand der Baum das erste Mal am Faulbrunnen, und im Jahr darauf wurde der Verein im „Hainer Hof“ aus der Taufe gehoben – 14 Gründungsmitglieder waren damals dabei, und der Sossenheimer Künstler Peter Kullmann, der die Kerbeburschen mit Fahnen- und anderer Gestaltung unterstützt hatte, wurde aus dem Stand zum Ehrenmitglied ernannt. Seitdem ist Schneider erster Vorsitzender und Reichwein sein Stellvertreter.

Den Verein ausgebaut

Sie schufen den Kontakt zu einem Schwanheimer Bauer, der das nötige Gefährt hatte, um einen Baum zu transportieren, und dem auch die Halle Heeb im Sossenheimer Unterfeld gehört: Dort steht der Umzugswagen der Kerbeburschen, der zum Jubiläumsjahr neu gestaltet wurde und kürzlich seinen großen Auftritt beim Hessentag in Korbach hatte (wir berichteten).

„Wir wollen mehr aus dem Verein machen“, sagt Schneider, deswegen habe man zusätzlich zur Kerb das Engagement begonnen, bei Fastnachtsumzügen mitzufahren. Seit 2013 ist Auto Klein Hauptsponsor, und es gibt ein Kerbeburschen-Auto in den Vereinsfarben. Das Engagement beim Sossenheimer Weihnachtsmarkt war nur der nächste Schritt. Dieses Jahr sind die Kerbeburschen das erste Mal beim Höchster Altstadtfest dabei.

Die Mitgliederzahl ist auf knapp 70 gewachsen, und längst sind nicht mehr nur junge Leute dabei. Es gibt eine Kooperation mit den „Spritzern“, dem Sossenheimer Karnevalsverein, und jedes Jahr wird zudem eine Tour in einem historischen Omnibus organisiert.

Im vorigen Jahr fiel der Beschluss, sich an der 800-Jahr-Feier zu beteiligen. Schneider organisiert den Festumzug, und außerdem hat der Verein ein Konzert des Landespolizeiorchesters für 21. September organisiert. Vor dem Konzert wird im Volkshaus eine historische Ausstellung eröffnet, zu dem Mitglied Frank Durda die Geschichte der Kerbeburschen in Sossenheim bis zurück in die 1890er Jahre recherchiert hat. „Wichtig ist es für uns, etwas für das Image von Sossenheim zu machen“, sagt Michael Schneider. Deswegen gibt es jetzt auch eine Jugendabteilung: in ihr können Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre aktiv werden.

Kerbeburschen als Jubiläumsbotschafter auf dem Hessentag in Korbach

Starker Tanz-Einsatz der Spritzer-Garde vor dem Kerbeburschen-Motivwagen 800 Jahre Sossenheim. Fotos u. Video: Krüger

Der Frankfurter Stadtteil Sossenheim feiert in diesem Jahr die erstmalige urkundliche Erwähnung am 21. Februar 1218 – „800 Jahre Sossenheim“. Das wird groß gefeiert. Auch aus diesem Grund wurden die Sossenheimer Kerbeburschen von der Stadt Frankfurt ausgewählt, um mit ihrem Motivwagen „800 Jahre Sossenheim“ am Hessentag-Umzug, am 3. Juni 2018, teilzunehmen.

Die aktiven Teilnehmer vor dem Start des Festumzugs

Mit dabei auch die „Spritzergarde“ des 1. Sossenheimer Karnevalsvereins „Die Spritzer“. Zusammen eine tolle „Truppe“, die unseren Stadtteil und die Mainmetropole würdig vertrat. Die eifrigen Kerbeburschen schenkten über 200 Liter Apfelwein am Straßenrand und vom Motivwagen aus aus und bekamen sehr viel Lob und Anerkennung für ihren Motivwagen und ihren sympathischen Auftritt. Ebenso die Spritzergarde, betreut von Anja Walter, Sabine Höfler und Gardekommandeuse Jasmin Walter, die immer wieder vor dem begeisterten Publikum tanzte.

Das hr Fernsehen mit Jens Kölker kam zum Interview mit dem Vorsitzenden der Kerbeburschen, Michael Schneider, auf den Motivwagen. Jens und Michael kennen sich inzwischen so gut, dass sie sich duzen und das kommt auch im Interview rüber. Der Umzug wurde in voller Länge übertragen.

Über 65 Mitfahrer im Sonderbus nach Korbach

Über 80 Teilnehmer aus Sossenheim hatten sich am frühen Sonntagmorgen mit Sonderbus und PKW auf den Weg nach Korbach gemacht und waren am Abend erst nach 20 Uhr wieder zurück. Einhellig war die Meinung, dass es ein sehr schöner aber auch erlebnisreicher Ausflug in die Kreisstadt des Landkreises Waldeck-Frankenberg war. Sie brachten unvergessliche Eindrücke mit zurück. Der Dank von Michael Schneider gilt allen Helfern und Teilnehmern, sowie den Sponsoren, „und da möchte ich ganz besonders unserem Künstler Peter Kullmann und dem ‚Förderverein 800 Jahre Sossenheim‘ danken“. Dessen Vorsitzender, Uwe Serke, er fuhr auf dem Motivwagen mit, und auch der Vorsitzende der „Spritzer“, Manfred Koch, waren in Korbach munter dabei.

Landtagsabgeordneter Uwe Serke auf dem Motivwagen und Ministerpräsident Volker Bouffier auf der Tribüne machten toll mit.

Landtagsabgeordneter Uwe Serke auf dem Motivwagen und Ministerpräsident Volker Bouffier auf der Tribüne machten toll mit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Motivwagen „800 Jahre Sossenheim“ auf dem Weg nach Korbach

Bis Niederjossa wollen sie heute kommen, Hannah Scherer, links und Maximilian Rüdinger, rechts. Foto: Krüger

Vorstandsvorsitzender Michael Schneider verabschiedete bereits am heutigen Samstag, den 02.06.2018 Maximilian Rüdinger und seine hübsche Begleiterin Hannah Scherer, die sich auf den 230 km langen Weg nach Korbach machten. Am morgigen Sonntag folgen gut 70 Personen, darunter die Kerbeburschen und einige „Spritzer“, um am Festumzug des Hessentages in Korbach teilzunehmen. Zugnummern sind 73 und 74, das Hessische Fernsehen überträgt den Zug ab 13:30 Uhr.

Ober-Kerbebursch organisiert den großen Festumzug zur 800-Jahr-Feier

Eine Sisyphusaufgabe hat Michael Schneider zu bewältigen: Der Vorsitzende der Kerbeburschen kümmert sich im Auftrag des Fördervereins „800 Jahre Sossenheim“ um den Festumzug am 19. August.

Michael Schneider ist ein junger Kerl, aber er führt nicht nur den vor fünf Jahren gegründeten Verein der Sossenheimer Kerbeburschen erfolgreich, sondern kümmert sich auch als Zugmarschall um den großen Festumzug zur Sossenheimer 800-Jahr-Feier am 19. August.

Michael Schneider ist ein junger Kerl, aber er führt nicht nur den vor fünf Jahren gegründeten Verein der Sossenheimer Kerbeburschen erfolgreich, sondern kümmert sich auch als Zugmarschall um den großen Festumzug zur Sossenheimer 800-Jahr-Feier am 19. August.

Sossenheim. 

Es soll der größte und schönste Umzug werden, den Sossenheim seit Jahrzehnten erlebt hat, ein Höhepunkt der Feierlichkeiten zur Ersterwähnung vor 800 Jahren: Wenn am Sonntag, 19. August, der Umzug durch den Stadtteil rollt, wird auch der letzte Nachbar mitbekommen, dass es in diesem Jahr ein großes Jubiläum zu feiern gilt. Zugmarschall ist Michael Schneider, der Vorsitzende der Sossenheimer Kerbeburschen. Dazu gekommen ist er wie die Jungfrau zum Kind.

Diktat der Bürokratie

Weil die Kerbeburschen der einzige Verein im Stadtteil sind, der einen Motivwagen hat, und weil Schneider ohnehin in einem der Ausschüsse zur Vorbereitung der Gesamtveranstaltungen aktiv war, wurde er kurzerhand mit der Organisation des Umzugs betraut. Die meiste Arbeit hat ihm bislang die Genehmigung gemacht: Mehrere hundert Stunden hat er nach seiner normalen Arbeit in das Erstellen eines Sicherheitskonzepts, in Gespräche mit Ämtern, Polizei, der Verkehrsgesellschaft Frankfurt und anderen Entscheidern gesteckt. Sein erster Streckenplan wurde abgelehnt. „Ich hätte gerne alle Siedlungen eingebunden“, sagt er. Das geht aber wegen der verlangten Absperrungen nicht: Der Umzug wird nicht durch die Carl-Sonnenschein-Siedlung rollen. „Das ist schade“, sagt Schneider.

Aber alle anderen Siedlungen und der Ortskern sind dabei. Der Umzug wird von der Sossenheimer Riedstraße an der Volksbank vorbei zur Robert-Dissmann-Straße, Siegener Straße, Montabaurer Straße und über die Schanz zur Schaumburger Straße führen. Von dort dreht er eine große Runde durch die Dunant-Siedlung, kommt über die Schaumburger auf die Lindenscheidstraße und Alt Sossenheim und läuft dann am Festplatz aus. Dort werden die beteiligten Musikzüge zum Abschluss noch im Festzelt spielen. Das heißt aber: An jenem Sonntag im August ist Sossenheim von kurz vor 11 Uhr bis nach 13 Uhr komplett abgeriegelt. Es werden Terror-Sperren gestellt und die Zufahrtsstraßen mit 16-Tonner-Lastwagen dicht gemacht.

Generalprobe in Korbach

„Wir müssen in kürzester Zeit eine Zugstrecke etablieren, die es so noch nie gegeben hat“, sagt Schneider, der von Lisa Retsch und Manfred Koch unterstützt wird. Koch ist Vorsitzender der Karnevalisten. Mit den „Spritzern“ werden die Kerbeburschen am 3. Juni beim Hessentag in Korbach die Sossenheimer Farben vertreten: Zum ersten Mal ist neben dem offiziellen Beitrag der Stadt Frankfurt noch der Wagen der Sossenheimer Kerbeburschen beim Umzug dabei, der von den Garden der „Spritzer“ flankiert wird.

Beim Sossenheimer Umzug sollen nicht nur die Vereine aus dem Stadtteil mitmachen. „Wir werden jetzt alle benachbarten Vereinsringe anschreiben“, sagt Schneider. Motivwagen, festliche Fußgruppen, Musikzüge, Oldtimer – jeder ist willkommen; die Fahrzeuge brauchen nur TÜV oder ein sogenanntes „Brauchtumsgutachten“. Die ganze Bürokratie sei „kaum noch zu leisten“, sagt Schneider, von Beruf Diplom-Finanzwirt, also durchaus in der Lage, mit Behörden umzugehen. Das städtische Service-Center Veranstaltungen helfe zwar den Vereinen, doch seien die aufgetürmten Bürokratie-Hürden mehr als hinderlich. Weil an jeder Straßensperre Ordner stehen müssen, braucht der Förderverein noch Unterstützung und hofft auf Freiwillige. Die Sossenheimer fordert Schneider auf, schon jetzt über Girlanden oder Fahnen als Hausschmuck nachzudenken. Es gehe schließlich auch darum, einen Gesamteindruck abzuliefern, der vielleicht über Generationen bestehen bleibt: Der Festumzug wird von einem professionellen Videofilmer für die Nachwelt festgehalten.

Jahreshauptversammlung 2018 (Pressestimme aus dem Sossenheimer Wochenblatt)

Jahreshauptversammlung der Kerbeburschen präsentiert großes Programm und Gründung einer „Jugendabteilung“

 
 
Großes Interesse bei den Kerbeburschen. Foto: Krüger
 

Im Jubiläumsjahr „800 Jahre Sossenheim“ feiern die Kerbeburschen auch ihr „5-jähriges Bestehen“ und haben viel vor. Der Vorsitzende des Vereins „Sossenheimer Kerbeburschen e.V.“, Michael Schneider, begrüßte auf der Jahreshauptversammlung am 5. April im Gasthaus „Hainer Hof“ zunächst 32 der inzwischen 66 Mitglieder, stellte die Beschlussfähigkeit fest und bat die Anwesenden sich zum Gedenken der Verstorbenen von ihren Plätzen zu erheben.

Für ihr besonderes Engagement im Verein wurden Ralf Lock, Peter Kullmann, Marcel Ester, Axel Schneider, Patrick Harren und Herbert Fay geehrt.

In seinem Jahresbericht ließ Michael Schneider das vergangene Jahr Revue passieren. Und da war viel zu berichten. Angefangen vom Sommerfest mit weiteren Vereinen aus der Nachbarschaft, „leider etwas verregnet“, zu den dennoch 450 Gästen gesellten sich auch Oberbürgermeister Peter Feldmann sowie OB-Kandidatin Bernadette Weyland, über das „Baumholen“ zur Kerb, das Verbrennen der Bobb vor 200 Gästen und der Fahrt nach Koblenz-Ehrenbreitstein mit 58 Teilnehmern, bis zur Teilnahme am Weihnachtsmarkt, gab es viel Positives zu berichten. Besonders lobte er den zusammen mit Peter Kitzel kreierten „Kerbeburger“, der auch auf zukünftigen Veranstaltungen angeboten werden soll, weil ein „echter Renner“.

Einzig der Umbau des Motivwagens zum „800-Jahre-Vorzeigeprojekt“, so Schneider, bereitete etwas Sorgen, weil doch recht kostenintensiv. Aber Dank der Unterstützung von Handwerksbetrieben, Helfern und Sponsoren wurde der von Künstler Peter Kullmann neu gestaltete Motivwagen rechtzeitig zur Fassenacht 2018 fertig. Und man konnte an den Umzügen in Eschborn, Frankfurt und „Klaa Paris“ teilnehmen, „wir bekamen viel lobende Anerkennung und waren im Hessischen Fernsehen präsent“. Michael Schneider bekam anerkennenden Applaus.

Nach Aussprache, Kassenbericht des Kassierers und dem Bericht der Kassenprüfer wurde Manfred Koch zum Versammlungsleiter gewählt. Manfred Koch dankte Michael Schneider und seinem Vorstand für die hervorragende Arbeit im vergangenen Jahr und beantragte die Entlastung des Vorstandes. Dem wurde einstimmig entsprochen. Nach der einstimmigen Wiederwahl von Michael Schneider zum Vorsitzenden übernahm dieser wieder die Versammlungsleitung. Alle satzungsgemäß zu wählenden Vorstandsmitglieder wurden ebenso einstimmig wiedergewählt.

Zudem wurden neue Beisitzer zusätzlich gewählt. Für „Controlling“ Christian Haupt, „Technik und Logistik“ Marius Mager und „Gastronomie“ Michael Mager sowie für „Jugendarbeit“ Hartmut Herford, nach eigener Aussage Vater von fünf Kindern. Damit, so Michael Schneider, habe man jetzt auch eine Jugendabteilung.

In seiner Vorschau zeigte der Vorsitzende ein beachtlich umfangreiches Programm auf. Da ist zunächst am 3. Juni die Teilnahme mit dem Motivwagen als „Jubiläumsbotschafter“ am Umzug auf dem Hessentag in Korbach. „Eine große Ehre die uns die Stadt Frankfurt zuteilwerden lässt, weil wir mit unserem Motivwagen ‚800-Jahre-Sossenheim‘ viel Anerkennung bekommen haben“ und „begleiten wird uns eine Abordnung der Spritzer“. Weitere Projekte sind das Engagement bei 800-Jahre-Sossenheim, das Sommerfest am 16. Juni im Hainer Hof, ein eigener Stand auf dem Höchster Altstadtfest am 30. Juni/1. Juli, ein Helferfest am 21. Juli, die 5-Jahres-Feier am 21. September, Teilnahme an der Kerb Anfang Oktober, eine Busfahrt nach Trier am 3. November sowie die Teilnahme am Weihnachtsmarkt der ISG. Man hat also viel vor in diesem jungen Verein, dem sich inzwischen auch schon einige „Senioren“ angeschlossen haben. Zusätzliche Info auf der Homepage: www.sossenheimer-kerbeburschen.de

Jahreshauptversammlung 2018

Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Sossenheimer Kerbeburschen e.V. findet satzungsgemäß am Donnerstag, den 05.04.2018 um 19:00 Uhr im großen Kolleg der Gaststätte zum Hainer Hof statt (Schaumburger Str. 23-25; 65936 Frankfurt am Main).

Die Einladungen an die Mitgliedschaft wird binnen der nächsten Tage mitsamt der festgelegten Tagesordnung satzungsgemäß zugestellt.

Frankfurt, den 15.03.2018

Der Vorsitzende

Michael Schneider

Informationen zur Straßenfassenacht 2018

„Wenn Sossenheim 800´sten Geburtstag hat, da wird gefeiert und nicht nur an der Fassenacht!“

 

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,

 

als Jubiläumsbotschafter möchten die Sossenheimer Kerbeburschen e.V. das 800 jährige Jubiläum unseres geliebten Stadtteils auf der Straße repräsentieren. Eigens dafür erfolgte ein Neuaufbau des vereinseigenen Motivwagens.

 

Die Kerbeburschen, bieten befreundeten Vereinen sowie Interessierten Sossenheimer Bürgerinnen und Bürger an, sich der Aktion anzuschließen. Gemeinsam soll das Image unseres Stadtteils rund um der Fassenacht auf den Umzügen in Eschborn, Frankfurt sowie Klaa Paris aufgebessert werden.

 

Organisatorisches in Stichpunkten

 

– Jeder Teilnehmende Verein/ Gruppe stellt Ihren eigenen Betreuer/ Verantwortlicher der sich um die Belange der Sicherheit, Jugendschutz etc. kümmert und verantwortlich ist/ Beaufsichtigung führt. Die Kerbeburschen organisieren zwar die Umzüge zentral für die Gesamtheit aller Vereine, obgleich Sie aber haftungsrechtliche Versäumnisse des jeweiligen Gruppenleiters ausschließen.

 

-Vereine treten einheitlich in eigener geschlossener Kleiderordnung auf. Personen, die alleinstehend Mitfahren, tragen aus Gründen des Sponsorings eine Vereinsjacke der Kerbeburschen. Entsprechende Jacken werden gegen einen Pfand von 15 € ausgegeben.

 

-Für Mitglieder der Kerbeburschen besteht die Pflicht, die neue Vereinsjacke zu tragen. Sollten die Vereinsmitglieder die Jacke nicht erworben haben, wird Sie gegen eine Pfandzahlung ausgegeben.

– Auf dem Fassenachtsumzug herrscht seitens des Teilnehmerstammes der Kerbeburschen (nicht andere Vereine) eine Mindestaltersgrenze von 12 Jahren (mit vorheriger Einverständnis der Eltern).

 

– Die Kerbeburschen organisieren für alle Teilnehmer des Projektes (Verpflegung, Transfer sowie Anmeldungen und Wurfmaterial). Daher wird pro Teilnehmer pro Umzug ein folgender Unkostenbeitrag erhoben:

Vereinsmitglieder der Kerbeburschen: 5 €; Externe Mitglieder 9 € (Kinder bis 15 -> 5 €)

 

-Ordner: Die Umzugstrecke wird in Streckenabschnitte eingeteilt und im Wechsel mit Ordnern bestückt. Ordner werden aus der Mannschaft der Kerbeburschen sowie den Einzelmitfahrern (ohne Vereinszugehörigkeit) gestellt.

 

  Eschborn Ffm Klaa
  Treffpunkt: 09:30  

08:30

 

11:00

  Abfahrt Traktor: 10:45  

 

09:45

 

 

12:00

 

  Abfahrt Bus: 11:15  

10:15

 

12:50

  Aufstellzeit: 11:45  

11:00

 

13:30

  Start:

13:11

 

12:11

 

14:31

  Zugnummer:

79-81

 

80-84

 

36-38

 

_____

 

Um Wurfmaterialspenden wird gebeten (Abgabe Hainer Hof möglich).

 

 

 

Sossenheimer Kerbeburschen e.V.

Spender gesucht ( „Wenn Sossenheim 800 sten Geburtstag hat, dann wird gefeiert und das net nur an de Fassenacht“)

Die Sossenheimer Kerbeburschen nehmen auch in diesem Jahr wieder an den Fastnachts-Umzügen in Eschborn und Frankfurt teil. Mit dem neuaufgebauten Motivwagen werden die Kerbeburschen mt befreundeten Vereinen und Freunden das 800 jährige Jubiläum zusätzlich auch auf dem Fassenachtszug in Heddernheim (Klaa Paris) repräsentieren.  „Wir freuen uns sehr ein neues Motiv präsentieren zu können“, so Michael Schneider, Vorsitzender der Kerbeburschen.

 

Die Sossenheimer Kerbeburschen freuen sich über Unterstützung in Form von Wurfmateriel und natürlich über jeden, der daran interessiert ist an den Umzügen mitzuwirken. Wer die Kerbeburschen unterstützen möchte, kann ihnen noch kurzfristig für die Fastnachtsumzüge Wurfmaterial spenden: „Knollen“ oder Anderes können noch im „Hainer Hof“, Schaumburger Straße 23-25 bis zum Samstag, den 10.02.2018, abgegeben werden. Wer an den Umzügen mitwirken will, kann sich per- E-Mail melden: schneider-_-@hotmail.de

Weihnachtsgrüße

Die Sossenheimer Kerbeburschen e.V. wünschen allen Vereinsmitgliedern, Bekannten und Freunden des Vereines ein gesegnetes Weihnachtsfest 2017 sowie einen guten Rutsch in das für Sossenheim große Jahr 2018!

Wir freuen uns, Sie auch zukünftig als Gast/ aktiver Mitwirkender auf allen Festen und Aktionen unseres Vereines begrüßen zu dürfen.

Einmaliger Burger (Premiere auf dem Sossenheimer Weihnachtsmarkt)

Sossenheimer Kerbeburger geht am ersten Advent in Serienproduktion

Zusammen mit Konditor Peter Kitzel hat der Vorsitzende der Kerbeburschen, Michael Schneider, am Rezept für das richtige Brötchen getüftelt. Foto: privat

Sossenheim hat jetzt einen eigenen Burger – den „Kerbeburger“. Beim Weihnachtsmarkt wird er erstmals zu haben sein.

Monatelang experimentierten die Erfinder des Kerbeburgers, Peter Kitzel und Michael Schneider, an der finalen Rezeptur des Burgerbrötchens, damit der Hamburger am 3. Dezember erstmals am Stand der Sossenheimer Kerbeburschen auf dem Weihnachtsmarkt in Produktion gehen kann.
Beide sind sicher, genau die richtige Abstimmung der Zutaten erwischt zu haben. Die Kerbeburschen setzten bei der Entwicklung ihres Burgers gleichermaßen auf örtliche Qualität und Tradition, denn neben dem Brötchen von Konditor Peter Kitzel geht der Inhalt auf das „Können“ des Stammwirtes der Kerbeburschen, Bernhard Witter, und dessen Gattin Angelika Weidenhaupt zurück.
Gefüllt wird der Burger mit der bekannten „Pulled Pork-Füllung“ a la Kerbeburschen. Die Füllung wird in den großen Konvektomaten des „Hainer Hofs“ angefertigt und anschließend mit Zwiebeln und Barbecuesauce verfeinert. Abgerundet wird der Burger mit einer Lage Krautsalat. „Sollte der neue Burger ein positives Feedback erfahren, so werden wir überlegen, ihn auch an anderen Festivitäten der Kerbeburschen anzubieten“, sagt Kerbeburschen-Vorsitzender Michael Schneider.

Tages-Busfahrt der Kerbeburschen zum „Deutschen Eck“ ins Mittelrheintal

Mit der Seilbahn von Koblenz zur Festung Ehrenbreitstein

Pressestimme aus dem Sossenheimer Wochenblatt, geschrieben von Manfred Krüger

Am vergangenen Samstagvormittag starteten die Kerbeburschen vom Kerbeplatz aus mit einem Nostalgie-Omnibus zur Tagesfahrt nach Koblenz. Im Bus begrüßte der Vorsitzende der Kerbeburschen, Michael Schneider, die 52 Teilnehmer und stimmte sie auf die Fahrt ein.

Militärexperte „John Humbly Humfrey“ gestaltete die Erlebnisführung „Die Akte Humfrey“ bis zum Exerzierplatz

Auf dem Parkplatz an der Mosel angekommen, unweit vom „Deutschen Eck“, strahlte die Festung Ehrenbreitstein auf dem Felssporn hoch oben über dem Zusammenfluss von Rhein und Mosel und übt eine geradezu magische Anziehungskraft aus. Nach einem kurzen Fußmarsch war die Reisegruppe an der Talstation der „Seilbahn Koblenz“, um mit der Gondel über den Rhein nach oben zu fahren. Oben und nach einem Höhenunterschied von 112 m, das freie Spannfeld beträgt immerhin 850 m, angekommen, wurde die Gruppe von David Spence zu einer „Kostümführung“ begrüßt.

Eine Gewaltige Festungsanlage zeigt „John Humbly Humfrey“

Als Engländer John Humbly Humfrey, gekleidet in feinen Zwirn und Zylinder, führte der „Militärexperte“ diskret, souverän, aber auch sehr spontan und voller Humor durch die Festung Ehrenbreitstein. Er versetzte die Gruppe in das Jahr 1836, um auf einer Erlebnisführung „Die Akte Humfrey“ die Besonderheiten der Festung zu erklären. John Humbly Humfrey, ein königlicher Ingenieursoffizier, erlangte in den 1830er-Jahren Zugang zur „Preußischen Festung Koblenz“. Diese Freizügigkeit nutzte er, um das Festungsgelände bis in alle Einzelheiten zu beschreiben und sogar in Plänen aufzuzeichnen.

Nach gut 45 Minuten und reichlich Information Dank der Aufzeichnungen des „Ingenieursoffiziers“, gelangte die Gruppe auf dem Exerzierplatz über dem Rhein an und genoss den herrlichen Ausblick über das Mittelrheintal, Koblenz und die Mosel, hinüber zu Eifel und Hunsrück. Oder man besuchte das sehr gut ausgestattete Landesmuseum Koblenz, bevor es mit der Gondel wieder runter ging nach Koblenz.

Im Gasthaus „Maximilians-Brauwiesen“ fühlten die Kerbeburschen sich in ihrem Element

Hier war ein Aufenthalt von einer Stunde eingeplant. Man bummelte durch die Altstadt von Koblenz oder besuchte das Kaiser-Wilhelm-Denkmal am Deutschen Eck. Auf der Rückfahrt machte die Reisegruppe in Niederlahnstein Halt und kehrte im Gasthaus „Maximilians-Brauwiesen“ ein. Gut gestärkt ging es zurück nach Sossenheim, wo man in guter Stimmung gegen 23 Uhr ankam.

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Rundum gelungene Kerb 2017 (Pressestimme aus dem Sossenheimer Wochenblatt)

Artikel (geschrieben von Manfred Krüger):

Zumindest am Kerbesonntag zeigte sich das Wetter von seiner sonnigen Seite.

Am Kerbesamstag fuhren die Kerbeburschen schon früh nach Schwanheim, um den Kerbebaum zu holen. Dieser war allerdings von den Schwanheimer Kerbeburschen schon etwas „verschönert“ worden und man trug kurzer Hand eigene Farbe auf. „Das gehört unter Kerbeburschen dazu, dass man sich gegenseitig etwas veruzt“, so der Kerbeburschen-Vorsitzende, Michael Schneider. Allerdings war man schon etwas sauer, als man in Sossenheim zurück, die Hülse mit Sand vollgeschüttet vorfand. Aber auch das wurde überwunden und der Kerbebaum mit der „Bob“ unter Beifall der Zuschauer aufgestellt. Die Kerbeburschen zogen ins Festzelt weiter, um die Kerb zu feiern, allerdings nicht ohne der Kerbebaum aus den Augen zu lassen.

Für den Samstagnachmittag war im Festzelt auf dem Kerbeplatz an der Kurmainzer Straße ein „Sossenheimer Kinderfest“ vorbereitet. Unter Federführung des „Sossenheimer Bücherwurms“ und des Sossenheimer Arbeitskreises für Kinder und Jugendliche gestalteten die Tanzschule Carsten Weber aus Höchst, die „Clownskommode“ und der Kinderbuchautor Marc Rybicki sowie „Signs of Beauty“ mit Kinderschminken einen bunten Nachmittag. Gut 100 Kinder kamen zu dieser Veranstaltung ins Festzelt und waren begeistert.

Am Samstagabend  hieß es im Festzelt „Get the Party“. Es gastierte die bekannte Coverband „ON LINE“ mit Partyrock und Schlagern, bis hin zum Alpenrock. Das Festzelt war mit etwa 250 Besucher besetzt, aber, „die Musik hätte mehr Publikum verdient“, wie Roland Schmied aus Sossenheim meinte. Dennoch die Stimmung war sehr gut und die Band spielte über Mitternacht hinaus, denn es gab stehenden Applaus und dafür reichlich Zugaben.

Der Sonntag begann mit einem „Kirchweihgottesdienst“ in der Kirche St. Michael, die in diesem Jahr 50 Jahre „St. Michael-Kirche“ feiert. Nach der Grundsteinlegung im Jahr 1965, konnte im Jahr 1967 die neu erbaute Kirche eingeweiht werde. Deshalb nahm auch Stadtdekan Dr. Johannes zu Eltz am Gottesdienst teil und weihte zudem die Fahne der Kerbeburschen. Nach dem Gottesdienst ging es mit einem kleinen Festzug mit Blasmusik und Fahnenträgern zum „Kerbefrühschoppen“ ins Festzelt auf dem Kerbeplatz. Der Weg dorthin führte über die Michaelstraße, Schaumburger Straße und die Lindenscheidstraße zum Kerbeplatz.

Den „Kerbe-Frühschoppen“ im gut besuchten Festzelt gestalteten musikalisch „Die Bibergauer“ aus Schwarzach mit ihrer zünftigen Musik und sorgten für „Festzeltstimmung“. Ob „Dickebackenmusik“, Schlager und internationale Hits oder auch Alpenrock, es ist immer wieder erstaunlich, was diese Band bzw. dieses Orchester musikalisch leistet. Höhepunkt immer wieder das „Trompetenecho“, das super rüber kam und ebenso mit viel Applaus versehen wurde.

Unter den Gästen begrüßte Franz Kissel, Vorsitzender des Vereinsrings Sossenheim, Hubert Schmitt, SPD und Vorsitzender des benachbarten Vereinsrings Unterliederbach sowie Uwe Serke und Susanne Ronneburg von der CDU. Aber auch Dr. Bernadette Weyland, Kandidatin der CDU für die Oberbürgermeisterwahl 2018 kam zum Frühschopppen ins Festzelt. Bernadette Weyland lobte die gute Arbeit des Vereinsrings und der Kerbeburschen und sagte zu Michael Schneider, „vor kurzem war ich noch ihr Chef, ich denke, die Sossenheimer sollten sie und ihr tolles organisatorische Talent nicht aus den Augen verlieren“.

Kurz nach 13.00 Uhr kam auch Oberbürgermeister Peter Feldmann und begrüßte viele Gäste im Zelt per Handschlag. In seiner kurzen Ansprache lobe er die gute Arbeit der Vereine im und die des Vereinsrings und sagte, „die Kirchweih ist die Basis der Kerb. Das ehrenamtliche Engagement und auch das Wirken in der zweiten Reihe, dort sind die wichtigsten Leute, gehören zu unserer Gesellschaft, und das Feiern gehört ebenso dazu. Klatschen sie deshalb auch mal für sich“.

Eine besondere Ehre wurde Marion Weber, Vorsitzende des „Bücherwurms“ und Horst Klärner, seit 35 Jahren Pfarrer in Sossenheim und damit dienstältester Pfarrer in Frankfurt, zuteil. Franz Kissel ehrte sie mit Urkunde für ihr ehrenamtliches Wirken im Stadtteil und darüber hinaus. Er überreichte einen mit ihren Namen versehenen Bembel des Vereinsrings sowie einen großen Blumenstrauß.

Der Sonntag war ein abgerundetes Fest für Familie, Groß und Klein, mit Musik und Unterhaltung und bei Versorgung mit Kaffee, Kuchen, Speis und Trank, bewirtet von den teilnehmenden Vereinen des Vereinsrings. Am frühen Nachmittag versteigerte „Auktionator“ Bernhard Katzenbach gekonnt und bekannt originell den Kerbebaum. Für die Kasse der Kerbeburschen wurden so 313,- Euro ersteigert. Die letzten Bieter waren Ariane und Markus Wolle.

Ein weiterer Höhepunkt im Festzelt war der Auftritt von über 70 Kindern der Henri-Dunant-Schule. Musiklehrerin Anne Rumpf begleitete die Schülerinnen und Schüler der 2. und 3. Klassen auf dem Keyboard. Sie sangen in ihrem 30-minütigen Programm Lieder, die sie im Musikunterricht einstudierte haben. Es gab viel und herzlichen Applaus im jetzt voll besetzten Festzelt. Zum Dank bekamen die Kinder Chips für Fahrgeschäfte auf der Kerb. Damit „erstürmten“ Kinder und Erwachsene den Kerbeplatz.

„Die Bibergauer“ beschlossen musikalisch und einem „Prosit der Gemütlichkeit“ den Nachmittag im Festzelt. Viele der Gäste nutzten das sonnige Wetter und hielten sich im Freien vor dem Zelt und rund um die Biergondel auf. Die Biergondel wurde ab dem Nachmittag von den Kerbeburschen bewirtet und sie hatten auch einen Baumstamm für´s „Nageln“ dabei – mit der Finne musste getroffen werden. Bis zum Einbruch der Dunkelheit wurde gefeiert. 

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Mit Fackelzug zum Ausklang der Sossenheimer Kerb 2017 in die Halle Heeb

Die Kerbebob „Jochen Lüdicke“ verbrannt und die Kerb eingeäschert

Mit der Verbrennung hält der Verein „Sossenheimer Kerbeburschen e.V.“ eine Tradition am Leben, welche seit mehr als 100 Jahren besteht. „Nachweislich im Jahre 1921 wurde im damaligen Sossenheimer Anzeiger Nr. 81 erstmals über die bestehende Tradition der ‚Einäscherung der Sossenheimer Kerb‘ berichtet“, erzählt der Vereinsvorsitzende Michael Schneider.

Mit einem Fackelzug beginnend am Parkplatz „Faulbrunnen“ starteten die etwa 150 Teilnehmer am vergangenen Samstagabend den Gang zum „Scheiterhaufen“. Angeführt wurde die „Trauergemeinde“ von Mitgliedern der Kerbeburschen, die auf den Schultern „Kerbebob Jochen Lüdicke“ trugen. Die Kerbeburschen, die seit 2010 vom damaligen Vereinsringvorsitzenden Jochen Lüdicke wiederbelebt wurden und seit 2013 selbständig als Verein organisiert sind, geben seither der jeweiligen Kerbebob jährlich wechselnd einen Namen eines bekannten Sossenheimer.

Am Scheiterhaufen angekommen hatten die jungen Sossenheimer Kinder dann die Möglichkeit, mit den vorher verteilten Fackeln die Kerbebob zu entzünden. Anschließend lud der Verein in die angrenzende Traktorenhalle „Heeb“ ein. Sie wurde eigens für die Veranstaltung von den Kerbeburschen leergeräumt und mit Fahnen und Dekorationsmaterialien geschmückt. Bei leckerem Gegrillten sowie einer reichhaltigen Getränkeauswahl wurde der Ausklang der Sossenheimer Kerb bis in die späte Nacht gefeiert.

Die nächste gemeinsame Aktion der Kerbeburschen ist am 4. November eine Busfahrt nach Koblenz sowie die Teilnahme mit einem eigenen Stand auf dem Sossenheimer Weihnachtsmarkt am 1. Advent.

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Fünftes Sommerfest der Kerbeburschen

Erstaunlich viele Besucher kamen am 1. Juli zu den Sossenheimer Kerbeburschen, um das diesjährige Sommerfest zu feiern. Der Sommer kam allerdings nicht dazu, es regnete fast ununterbrochen und so musste man unter den eigens aufgebauten Zelten zusammenrücken.

Schirmherrin war Dr. Bernadette Weyland nicht, weil sie unter dem von Michael Schneider, dem Vorsitzenden der Kerbeburschen, gehaltenen Schirm ihre Begrüßungsrede halten musste. „Nein, ich mach das gerne und Michael Schneider hat mich ja auch schon vor längerer Zeit angesprochen“, so die Staatssekretärin im Hessischen Finanzministerium und Oberbürgermeister-Kandidatin der CDU für die OB-Wahl am 25. Februar 2018. Michael Schneider bedankte sich und ernannte Bernadette Weyland zum Ehrenmitglied der Kerbeburschen, die dies freudig annahm.

Zahlreiche Gäste aus Vereinen und Institutionen waren ebenfalls zu Gast. Zu den Gästen aus der Politik gehörten auch das Landtagsmitglied Uwe Serke, CDU und die Vorsitzende des Ortbeirats 6, Susanne Serke, CDU sowie der Stadtverordnete und Vorsitzende des Ortsvereins Sossenheim der SPD, Roger Podstatny.

Und auch Oberbürgermeister Peter Feldman, SPD, ließ es sich nicht nehmen, zu den Kerbeburschen zu kommen. Er begrüßte viele Gäste per Handschlag und hielt eine recht kämpferische Rede, die er mit Blick auf die gute Stimmung mit den Worten schloss: „Wir lassen uns das Feiern nicht verbieten und ich möchte gemäß Friedrich Stoltze dazu sagen‚ es will mer net in de Kopp enei, wie kann nur en Mensch net von Frankfurt sei!“

Zu Gast mit einem kleinen Auftritt war auch die Frankfurter Mundart-Schauspielerin Katharina Schaaf, die mit viel „Spass an de Freud“ den Gästen das ganz spezielle „Frankforderisch“ näher brachte. Auch die Garde des Karnevalvereins „Die Spritzer“ war mit ihrem „Gardetanz“ ein gern gesehener und herzlich begrüßter Gast. Es gab jeweils viel und herzlichen Applaus.

Und noch ein Highlight auf dem Sommerfest der Kerbeburschen-Sossenheim, denn das „Brass and Drum Corps Kriftel“ marschierte im Apfelweingarten des „Hainer Hofs“ ein. Auch hier ist Michael Schneider zu erwähnen, denn er ist Chef, Dirigent und Arrangeur dieser Musikgruppe. Den zahlreichen Zugabe rufen wurde nachgekommen.

Die Gäste wurden von den Kerbeburschen mit Speis und Trank bestens versorgt. Am Abend spielte die Band „Backdoor Sellers“ mit „geballter Musik- und Rockerfahrung“ so ziemlich alles, was ins Ohr und an die Seele der Musikfreunde geht. Es wurde bis spät in die Nacht getanzt und gefeiert.

Daumen hoch zeigt Schirmherrin Dr. Bernadette Weyland, Mitte links, ihrem Gegenüber Michael Schneider, 2. von rechts. Fotos: Krüger

Oberbürgermeister Peter Feldmann begrüßte Klein und Groß.

Gute Stimmung unter den Gästen

Zu Gast im Hainer Hof, der amtierende Vize Deutsche Meister, das befreundete Brass and Drum Corps Kriftel des Krifteler Karneval Klub

Konstituierende Vorstandsitzung der Kerbeburschen

Am 18. Mai versammelte sich der neu gewählte Vorstand der Sossenheim Kerbeburschen zu seiner konstituierenden Sitzung. Wichtigster Programmpunkt der Sitzung war das Sommerfest, das in diesem Jahr, am 1. Juli, zum fünften Mal im Apfelweingarten des „Hainer Hof“ gefeiert wird. Für das Sommerfest haben sich die Kerbeburschen ein neues Konzept ausgedacht. Demnach wird am 1. Juli, bereits am Nachmittag, ab 16:00 Uhr, ein Familien-Straßenfest veranstaltet. Unter dem Motto, „Spiel, Spaß und Info“, wird auf der abgesperrten Schaumburger Straße das Sommerfest auch für Familien und Kinder gestaltet. Dabei arbeiten die Kerbeburschen mit befreundeten Vereinen zusammen, die mit unterschiedlichen Ständen auf der Straße „etwas für Kinder und Familien auf die Beine stellen wollen“.

Der Vorsitzende der Kerbeburschen, Michael Schneider, kündigte an, „die Besucher können sich auf einen Spielstand sowie einen Bücherflohmarkt des Sossenheimer Bücherwurms, auf eine Rollrutschbahn sowie auf eine Fahrzeugausstellung der Feuerwehr Sossenheim, auf einen Informationsstand des Fördervereins 800 Jahre Sossenheim, einen Tischtennisstand der SG Sossenheim und auf eine Torwand der ISG Sossenheim sowie auf einen Informationsstand der Firma ‚Auto Klein‘ gefasst machen“.

Ab 18:00 Uhr startet dann parallel zum Straßenfest das Sommerfest nach traditioneller Art im Hainer Hof. Auch hier wollen die Kerbeburschen einige Veränderungen vornehmen. „Wir möchten auf unserem Sommerfest alle Generationen begrüßen und deshalb in unserem offiziellen Teil des Festes ein etwas lockereres Angebot anbieten“, so Michael Schneider, der weiter sagt, „während die Kinder auf der Straße spielen, können es sich die Eltern im Apfelweingarten bequem machen“.

Die Festansprache hält Schirmherrin Dr. Bernadette Weyland, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium der Finanzen. Es folg eine 30-minütige Schauspielnummer mit sympathischen Anekdoten aus dem alten Frankfurt, „Lisbeth aus Alt Frankfurt“, dargestellt von Katharina Schaaf, sowie ein Gastauftritt der „Spritzer Garde“.

Den Abschluss des offiziellen Programmes bildet der Auftritt des „Brass and Drum Corps Kriftel“. Das Corps, welches bereits in den Jahren 2015 und 2016 zu Gast in Sossenheim war, „soll mit seiner musikalischen Marchingdarbietung dem Publikum ordentlich einheizen“, so Schneider.

Erstmals werden die Kerbeburschen am Abend im „lockeren Teil“ auf die Klänge einer Live-Band setzten. Die „Backdoor Sellers“ werden ab 20:00 Uhr mit „einem Musikprogramm aus sämtlichen Stilrichtungen den Abend abrunden“. Michael Schneider verspricht zudem, „neben der bunten Programmvielfalt zum ‚Jubiläumssommerfest‘ gibt es leckere Grillspezialitäten und Pfannengyros sowie köstliche Getränke zu bezahlbaren Preisen“.

Für die mitwirkenden Vereine und die Helfer der Kerbeburschen findet am 9. Juni, um 19.00 Uhr, im Gasthaus „Hainer Hof“ eine Informationsveranstaltung statt.

 

Michael Schneider, 2. von links, mit seinem Vorstand. Foto: Krüger

Jahreshauptversammlung 2017

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden, Michael Schneider, im Stammlokal „Hainer Hof“ verlas der zweite Vorsitzende, David Reichwein, den Jahresbericht 2016 / 2017. Der junge Verein kann auf einen erfolgreichen Verlauf der letzten zwölf Monate zurückblicken.

So beispielsweise auf das Sommerfest im Juni 2016, das allerdings etwas unter der schlechten Witterung litt. Trotzdem waren gut 200 Personen gekommen, um das vierjährige Bestehen zu feiern. Nach einer formellen Begrüßung durch Bernadette Weyland wurde bei leckerem Essen ausgelassen gefeiert. Zu Besuch war das Brass & Drum Corps Kriftel. Der restliche Abend wurde durch DJ Uwe gestaltet. Ein weiterer Höhepunkt war die Teilnahme der Kerbeburschen auf der „Laaf Parade“ in Höchst im Juli 2016 sowie eine historische Kneipentour. Im August fand die „Historische Sommerbusfahrt“ nach Heidelberg statt. Die Fahrt wurde sowohl von den Mitgliedern als auch von externen Personen gut besucht.

Die Teilnahme an der Sossenheimer Kerb war ebenso erfolgreich. Mit einer historischen Busfahrt wurde der Kerbebaum aus dem Stadtwald bei Schwanheim geholt und an seinem traditionellen Platz neben dem Sossenheimer Faulbrunnen aufgestellt. Zum Abschluss der Kerb wurde der versteigerte Baum zerkleinert und Bob „Walter Opelt“ feierlich verbrannt. Ebenso erfolgreich war die Teilnahme am Sossenheimer Weihnachtsmarkt. Weiterhin ist die Teilnahme an den Faschingsumzügen in Eschborn sowie in Frankfurt zu nennen, wo auch erstmals die Sossenheimer Spritzergarde teilnahm. Auch die Teilnahme an der 800-Jahr-Feier der Vereine im Jahr 2018 ist für die Kerbeburschen selbstverständlich. Die Vorbereitungen begannen im Jahr 2016. Der Anhänger der Kerbeburschen erhält dafür einen von Peter Kullmann neu gestalteten Aufbau.

Der Kassenbericht ließ keine Wünsche offen, wie die Kassenprüfer bestätigten und die Entlastung des Vorstandes beantragten. Diese erfolgte einstimmig, wie auch die Wiederwahlen von Vorstandsmitgliedern.

In seinem Ausblick stellte Michael Schneider Teile des Programms für die nahe Zukunft vor. Zunächst das Sommerfest der Kerbeburschen am Samstag, 1. Juli 2017, ab 18:00 Uhr im Hainer Hof. Dafür wird ein Teil der Schaumburgerstraße einbezogen, die zum Teil an diesem Tag von 13:00 Uhr bis ca. 23:30 Uhr gesperrt wird. „Wir wollen mit diversen Vereinen und Institutionen zusammenarbeiten, so zum Beispiel mit der Firma Auto Klein und wir wollen ein Kinderfest gestalten sowie ein Theaterspiel aufführen lassen“. Und auch die Spritzergarde wird wieder teilnehmen. Die Musik gestaltet diesmal eine Liveband, deren Namen er allerdings noch nicht preisgeben konnte oder wollte. Auch die Teilnahme am 11. Juli 2017 an der „Laaf Parade“ in Höchst steht erneut auf dem Programm. Im Sommer wird wieder eine Busfahrt veranstaltet und die Teilnahme an der Kerb und an dem Weihnachtsmarkt ist obligatorisch. Und dann stehen ja noch die Vorbereitungen für die 800-Jahr-Feier im Jahr 2018 an. Und zu den Teilnahmen an den Fastnachtszügen in Eschborn und Frankfurt kommt 2018 noch die Teilnahme auf dem Umzug in Mainz und in „Klaa Paris“ dazu. Ein Riesenprogramm also, es gab herzlichen Applaus für alle Helfer und Sponsoren und nach ca. 50 Minuten war die Jahreshauptversammlung beendet.

Mit dem Motivwagen „799 Jahre Sossenheim“ auf den Umzügen in Eschborn und Frankfurt

Diesmal hatten die Kerbeburschen aus Sossenheim reichlich „Wurfmaterial“ dabei und so war auch der Vorsitzende, Michael Schneider, zufrieden und sagte, „ich möchte mich bei den Spendern, Sponsoren und weiteren Unterstützern ganz herzlich bedanken“. Aber nicht nur Knolle, Lutscher und Popcorn waren an Bord des Festwagens sondern auch reichlich viel Apfelwein.

Die über 60 Teilnehmer auf dem Wagen und zu Fuß warfen reichlich Knolle, Lutscher und Popcorn in die närrische Menge und schenkten vom Wagen und zu Fuß „Äbbelwoi“ aus. Das kam sowohl auf dem Umzug am Samstag in Eschborn, als auch auf dem Umzug am Fastnachtssonntag in Frankfurt sehr gut an. An der Fahrt zum Frankfurter Umzug nahm erstmals auch die „Spritzer-Garde“ teil.

Mit ihrem Slogan, „799 Jahre Sossenheim – nächstes Jahr wird’s rund“, machten die Kerbeburschen auf das 800-Jahr-Jubiläum im nächsten Jahr aufmerksam. Das interessierte auch den Hessischen Rundfunk, der den Frankfurter Fastnachtszug live übertrug. Jens Kölker kam als Zugreporter und Kätzchen auf den Wagen der jungen Sossenheimer, um Michael Schneider live fürs Fernsehen zu interviewen. Eine große Anerkennung für das tolle Engagement der Kerbeburschen.

Mit dem Sonderbus nach Eschborn und auch Kinder waren diesmal dabei.

Mit dem Sonderbus nach Eschborn und auch Kinder waren diesmal dabei.

Per Sonderfahrt im voll besetzten Bus nach Frankfurt.

Per Sonderfahrt im voll besetzten Bus nach Frankfurt.

 

Spendenaufruf für Wurfmaterial zur Straßenfassenacht 2017

Die Sossenheimer Kerbeburschen nehmen auch in diesem Jahr wieder an den Fastnachts-Umzügen in Eschborn und Frankfurt teil. Ein letztes Mal noch wird der Motivwagen der Sossenheimer Kerbeburschen den Faulbrunnen an den Fastnachtsumzügen zeigen, bevor er dann für die 2018 anstehende 800-Jahr Feier umgebaut wird. „Wir freuen uns sehr dann ein neues Motiv präsentieren zu können“, so Michael Schneider, Vorsitzender der Kerbeburschen. Welches Motiv den Motivwagen dann ziert, wollte er jedoch nicht verraten.

Die Fastnachts-Umzüge finden in diesem Jahr am 25.02.2017 in Eschborn und am 26.02.2017 in Frankfurt statt.

Die Sossenheimer Kerbeburschen freuen sich über Unterstützung in Form von Wurfmateriel und natürlich über jeden, der daran interessiert ist an den Umzügen mitzuwirken. Wer die Kerbeburschen unterstützen möchte, kann ihnen noch kurzfristig für die Fastnachtsumzüge Wurfmaterial spenden: „Knollen“ oder anderes können noch im „Hainer Hof“, Schaumburger Straße 23-25, abgegeben werden. Wer an den Umzügen mitwirken will, kann sich per- E-Mail melden: schneider-_-@hotmail.de

 

Informationsveranstaltung zur Fassenachtskampagne 2017 der Sossenheimer Kerbeburschen… „799 Jahre, nächstes Jahr wird´s rund!“

Seit dem Jahre 2014 nehmen die Kerbeburschen alsSossenheimer Verein an den Fassenachtsumzügen Eschborn, Frankfurt teil. Dabei soll das Brauchturm der Kerb sowie die Bekanntheit des Stadtgebietes Sossenheim im Umkreis in den Fokus gerückt werden. Das Potenzial in unserer Arbeit sah bereits auch der Hessische Rundfunk, weshalb wir zwei Gastbesuche eines Reporters mit Interview  auf unserem Wagen feiern konnten. Nach drei Jahren ist die Motivation nicht verflogen und der Verein möchte auch zukünftig mit seinem Motivwagen zahlreiche Umzüge besuchen.

In diesem Jahr machen die Kerbeburschen, die auch aktiv in dem Arbeitskreis zur 800 Jahresveranstaltung Sossenheim mitwirken, auf das bevorstehende Jubiläum im Jahre 2018 aufmerksam. Das Motto unserer diesjährigen 2017er  Straßenfassenachtskampagne liegt daher auf der Hand: „799 Jahre, nächstes Jahr wird´s rund!“

Wer an den Fassenachtsumzügen die Kerbeburschen unterstützen möchte, der ist herzlich dazu eingeladen. Nähere Informationen zur 2017er Kampagne gibt es auf einer entsprechenden Informationsveranstaltung, die am Donnerstag, den 26.01.2017 um 18: 00 Uhr in den Räumlichkeiten des Hainer Hofes stattfindet.

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Weihnachtsgrüße

Liebe Mitglieder, Freunde und Unterstützer,
in meiner Funktion als Vorsitzender der Sossenheimer Kerbeburschen wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie im Namen des gesamten Vereines  ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest sowie einen guten Start ins neue Kalenderjahr 2017!
Das Jahr 2016 war rückblickend auf die gesamte Zeit des Bestehens, ein erfolgreiches Jahr der Vereinsgeschichte des hiesigen Vereines. Als Höhepunkte sind die Teilnahme an den Fassenachtsumzügen Eschborn und Frankfurt, die Veranstaltung der Sommerbusfahrt, die Veranstaltung des Sommerfestes,  die Teilnahme an der Laaf Parade in Höchst, die Teilnahme an der Sossenheimer Kerb, die Ausrichtung einer Verbrennungsfeier sowie der Betrieb eines Weihnachtsmarktstandes zu nennen.
Diese Vielzahl der obigen Aktivitäten sind neben vielen weiteren kleineren diesjährigen Aktionen nur durch die Unterstützung vieler Sossenheimer Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmungen des Mittelstandes unseres Ortes, mangels hinreichender kommunaler Unterstützung, durchführbar gewesen.
Es ist meine persönliche Vision, solch eine Tradition sowie die dahinter stehende Bereitschaft und Motivation der Mitglieder auch zukünftig erhalten zu können. Ehrenamtliche Vereinsarbeit ist für die heutige Gesellschaft unabdingbar geworden, weshalb ich es als äußerst wichtig erachte, auch zukünftig Wege zu suchen, um das Traditionsgut der „Kerbeborsche“ in Sossenheim nachhaltig am Leben zu erhalten.
Deshalb war ich in 2016 als Vorsitzender froh und dankbar, in solch einem hohen Maße die Bereitschaft vieler Menschen, in Form von Unterstützungen die Kerbeburschen zu fördern, im Namen des Vereines entgegennehmen zu dürfen, die insbesondere der Kultur und Brauchtumspflege unseres Ortes dienlich sind.
Ich möchte mich aber auch bei den aktiven Mitgliedern „den eigentlichen Kerbeborsche“ für die Vereinsarbeit und die Bereitschaft sich neben Studium, Schule und Arbeit ehrenamtlich zu engagieren sehr bedanken und damit letztendlich unterstreichen, dass Ihr und nicht der Vorstand der Motor des Vereines darstellt!
Natürlich würde ich mich stellvertretend für alle aktiven und passiven  Mitglieder freuen, wenn wir Sie, liebe Unterstützer und Freunde der Sossenheimer Kerbeburschen e.V., bei zukünftigen Aktion/ Veranstaltung  im Dienste der Traditionserhaltung auch im Jahre 2017 wiedersehen würden.

 

Im Namen der gesamten Mitgliederschaft

 

Michael Schneider

Vorsitzender der Sossenheimer Kerbeburschen e.V.

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Das Kerbeende in Sossenheim- traditionelle „BOB“ Verbrennung von Walter Opelt 2016

Nach einer aus Sicht der Sossenheimer Kerbeburschen e.V. erfolgreichen Kerb 2016 naht das Ende, welches in Sossenheim seit mehr als hundert Jahren traditionell mit einer Verbrennung “ Einäscherung“ der Kerbebob durchgeführt wird. Bereits im Jahre 1921 (siehe hierzu –> Verein–>Geschichtliche Ausarbeitungen auf unserer Vereinswebseite) wurde die Einäscherung als Kerbeende bezeichnet und mit einem  großen Feuer zelebriert. Damals fand die Verbrennung unter Blasmusik und deftiger Speißekarte statt.  Daher wollen wir uns, wie in den Vorjahren auch, dem traditionellen Ritus anschließen und am Samstag, den 15.10.2016 feierlich die Kerbebob im Rahmen einer zünftigen Party an der Halle Heeb im malerischen Sossenheimer Unterfeld verbrennen. Eingeladen ist Jedermann! Mit Musik, Grillgut, Salaten und einem reichhaltigen Getränkeangebot (ausgelegt für den kleinen Geldbeutel) steht daher einer gemütlichen Veranstaltung „Nichts mehr im Wege!“ Für die Verbrennung werden Holzspender gesucht. Wer Brennholz für die Errichtung des Scheiterhaufens zur Verfügung stellen kann, den Bitten wir sich per Email unter schneider-_-@hotmail.de zu melden. Die Kerbeburschen werden dann nach telefonischer Absprache das Brennholz abholen.

Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr als Auftakt mit einem gemeinsamen Fakelmarsch zur Halle Heeb. Hierzu sind insbesondere die „kleinen Sossenheimer Bürger“ eingeladen, für die Fackeln bereitgehalten werden. Treffpunkt für den Fakelmarsch ist hier der Parkplatz am Faulbrunnen. Anschließend erfolgt die Verbrennung an der Traktorenhalle.

 

 

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Nostalgische Ausflugsfahrt

Sommerfahrt führte die Kerbeburschen nach Heidelberg

Am 6. August trafen sich die Sossenheimer Kerbeburschen auf dem Kerbeplatz zu ihrer diesjährigen Sommer-Busfahrt. Dort stand der Nostalgiebus, ein Büssing Präsident VG 16, Baujahr 1969, für die Fahrt bereit.

Der Vorsitzende der Kerbeburschen, Michael Schneider, und Kassierer Johannes Seichter hatten die Fahrt nach Heidelberg bestens vorbereitet. 44 Personen, der Jüngste fünf Jahre und der Älteste 72 Jahre alt, nahmen an der Fahrt teil. „Ich bin sehr angetan, dass so viele Freunde und Bekannte der Kerbburschen den Weg mit nach Heidelberg gefunden haben“, freute sich Kerbeburschen-Chef Michael Schneider. Das organisatorische Konzept der beiden „Macher“ beinhaltete die Fahrt mit einem historischen Gelenkomnibus, die Fahrt mit der Zahnradbahn hoch zur Schlossruine Heidelberg, eine Führung durch die Schlossruine und eine Stadtführung durch Heidelberg, sowie den Besuch eines Brauhauses mit anschließendem gemeinsamen Abendessen.
„Wir wollen damit unserem satzungsgemäßen Auftrag der Kulturpflege gerecht werden und auch schon die jüngsten Teilnehmer mit dem entsprechenden Brauchtum und dem Vereinsmotto der Kerbeburschen vertraut machen“, erklärte Michael Schneider. Nach gut einstündiger Fahrt und dem Marsch vom Bus zur Talstation der Bergbahn fanden die Kerbeburschen dort eine Warteschlange vor. Aber da sie angemeldet waren, ging es nach dem Ticketkauf doch zügig voran. Im Schlosshof angekommen, begrüßte sie Susanne Späinghaus-Monschau zur Führung durch die Schlossruine. Das Schloss Heidelberg wurde erstmals zwischen 1180 und 1185 erbaut, häufig zerstört, wiedererbaut, umgebaut und erweitert.
Das Schloss erlebte und überstand zahlreiche Schlossherren und Adelsgeschlechter. Seit der letzten Zerstörung vor rund 250 Jahren ist kein vollständiger Wiederaufbau mehr erfolgt. Die Innenräume sind teilweise gut erhalten. Im letzten Weltkrieg wurden die Ruinen nicht weiter zerstört. Dies und vieles mehr wurde bei der Führung ausführlich und verständlich erläutert.
Nach der Führung ging es zu Fuß in die Altstadt von Heidelberg. Susanne Späinghaus-Monschau erzählte den Teilnehmern viel über die Universität Heidelberg, über Plätze, Gebäude, Kirchen, Gassen und die Brücke über den Neckar. Sie informierte die Teilnehmer ausführlich zur Kirchengeschichte. Ebenso erzählte sie von den Grundzügen und Hauptproblemen der Theologiegeschichte. Sie wusste viel über die alten Kirchen, die Reformationszeit und die Neuzeit unter Einbezug aktueller Entwicklungen zu berichten.
Die Stadtführerin erzählte vom Studentenkarzer, einem Gefängnis für Studenten, „wohlgemerkt, keine Studentinnen“, und die Besucher sahen sich die Gedenkstätte von Reichspräsident Friedrich Ebert an. Dort warfen die Kerbeburschen einen Blick in die kleine Wohnung, wo er die ersten Jahre mit den Eltern lebte. Handelswege und die Gewürzstraße führten durch oder an Heidelberg vorbei. Eine interessante eineinhalbstündige Führung, für die Susanne Späinghaus-Monschau den verdienten Applaus bekam.
Zum Abschluss kehrten die Teilnehmer im „Brauhaus Vetter“ ein, das sein Bier selbst braut und das die Teilnehmer genüsslich tranken. Dem schloss sich ein deftiges Essen an, bevor die Heimfahrt angetreten wurde. Kurz vor dem Westkreuz Frankfurt bekam der Nostalgiebus Probleme mit der Luftfederung und musste direkt ins Busdepot am Rebstock fahren. Hier stand ein Ersatzbus bereit, sodass man mit etwa 20-minütiger Verspätung am späten Abend in Sossenheim zurück war. Michael Schneider bedankte sich bei den Teilnehmern für ihr Interesse an der Fahrt.

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Grußwort der diesjährigen Schirmherrin Frau Dr. Bernadette Weyland zum Sommerfest 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freundinnen und Freunde der Sossenheimer Kerbeburschen,

als Bürgerin des Frankfurter Westens habe ich mich sehr gefreut, als mir die Schirmherrschaft für das diesjährige Sommerfest der Sossenheimer Kerbeburschen angeboten wurde. Dies umso mehr, als es sich bei dem Verein um eine Gruppe junger und aktiver Burschen und Mädels handelt, die seit einigen Jahren in Sossenheim die Tradition der Kerbeburschen wieder aufleben lässt und damit den Stadtteil aktiv mitgestaltet. Deshalb fiel es mir auch leicht, die Schirmherrschaft sehr gerne anzunehmen.

Ein Verein wie die Sossenheimer Kerbeburschen ist aus zwei Gründen wichtig:

Erstens: Geschichte und Traditionen müssen gepflegt werden! Denn wie arm wäre das Leben, wenn man nichts über die Vergangenheit wüsste? Die „Kerb“ oder auch die „Kirchweih“ erinnert in vielen Orten und Stadteilen unseres Landes traditionell an jenen Tag, an dem eine Kirche durch die Weihe des Bischofs für den Gottesdienst übergeben wurde. Deshalb kommt man an diesen Tagen gerne zusammen und pflegt die Gemeinschaft und das Brauchtum. Die Erhaltung dieses Kulturguts und die Weitergabe unserer Geschichte an die nachfolgenden Generationen werden auch durch die Kerb gepflegt und tragen somit zur Identitätsbildung unserer hessischen Gesellschaft bei. Sie sind deshalb gerade in der heutigen Zeit gesellschaftlichen Wandels von elementarer Bedeutung für unser Land, damit unsere lebendige Geschichte in den Köpfen unserer Mitbürgerinnen und Mitbürgern verankert bleibt.

Zweitens: Vereinsarbeit ist wichtig für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt! In der heutigen Zeit voller Veränderungen, Schnelllebigkeit und manchmal auch Orientierungsproblemen ist der Verein ein wichtiger Garant für Kameradschaft, Geselligkeit und auch Zusammenhalt. Die Aufgabe eines Vereins ist es dabei, den Menschen als Ganzes zu erfassen und ihn für seine Aufgaben in Familie, Beruf, Staat und Religion zu befähigen. Vereine sind eine tragende Säule unserer Gesellschaft und deshalb auch heute nicht mehr aus unserer Mitte wegzudenken. Der noch junge Verein der Sossenheimer Kerbeburschen stellt sich diesen Aufgaben. Und das finde ich gut!

Wenn sich also junge Menschen unserer Tradition und Geschichte verpflichtet fühlen und darüber hinaus ihre Freizeit in den Dienst der Gemeinschaft stellen, so können wir dies nur unterstützen! Deshalb wünsche ich den Sossenheimer Kerbeburschen auch weiterhin alles Gute und in diesem Jahr vor allem ein tolles Sommerfest!

Ihre

Dr. Bernadette Weyland

Finanzstaatssekretärin des Landes Hessen

 

Sommerfest 2016 am 18.06.2016 im Hainer Hof (Beginn: 18:00 Uhr)

Auch in diesem Jahr veranstalten die Sossenheimer Kerbeburschen wieder ihr alljähriges Sommerfest in ihrer Stammgaststätte Hainer Hof. Treu dem Bundesland Hessen werden in diesem Jahr Gerichte der Hessischen Küche auf den Speißekarten zu finden sein. Neben Ochsenbrust mit Grüner Soße  und Bratkartoffeln wird auch Gegrilltes, Handkäse u.v.m auf die Besucher warten. Unter der Schirmherrschaft der Staatssekretärin im Hessischen Finanzministerium Frau Dr. Bernadette Weyland wird das Fest ab 19.00 Uhr offiziell mit Begrüßungswort seinen Beginn finden.

Neben einer Tombula mit zahlreichen Gewinnen ist auch für die kleinen Besucher gesorgt. Kinderschminken ermöglicht, dass sich das Team der Kerbeburschen um die kleinen Besucher kümmert und die Eltern entspannt in sommerlicher Atmosphäre im  Garten des Hainer Hofes entspannen können.

Als Highlight erwarten die Kerbeburschen das Brass and Drum Corps Kriftel als Gast. Das Drum and Bugle Corps wird gegen 19:45 Uhr das Sommerfest mit seinem Programm „Discover  a story of city life“ in die Szenen der Musik rund um die Großstadt New York versetzen. Die amtierenden deutschen Meister im Bereich Field Music und Color Guard des Drum and Bugle Corps Verbandes, welche bereits im letzten Jahr für Aufsehen und positive Stimmung auf dem Sommerfest sorgten, werden mit Auszügen aus den Musicals Wicked, Phantom der Oper, sowie mit Interpreten wie Frank Sinatra, Michael Buble u.v.m. das Publikum begeistern. Anschließend übernimmt der befreundete Party DJ Uwe Wenzel die Veranstaltung und sorgt mit einem guten musikalischen Rahmen für einen tollen Ausgang des Sommerfestes 2016.

Die Kerbeburschen Freuen sich auf Ihr Kommen!!!

Jahreshauptversammlung 2016

Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Sossenheimer Kerbeburschen e.V.  findet satzungsgemäß am Freitag den, 22.04.2016 um 19:30 Uhr  im großen Kolleg  der Gaststätte zum Hainer Hof statt.

Die Einladungen an die Mitgliedschaft werden  mitsamt der festgelegten Tagesordnung  innerhalb der nächsten Tage fristgerecht satzungsgemäß zugestellt.

 

Frankfurt, den 29.03.2016

 

Der Vorsitzende

Michael Schneider

Frohe Weihnachten und einen guten Start in 2016!

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Liebe Mitglieder, Freunde, Bekannte sowie Unterstützer der Sossenheimer Kerbeburschen e.V. ,

wir wünschen ihnen im Namen des gesamten Vereines ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2016. Ohne die Unterstützung unserer Supporter sowie unserer Freunde und Mitglieder wären einige Aktionen nicht zu verwirklichen gewesen. Wir wünschen uns, auch in Zukunft weiter das Brauchtum der „Kerb“ in der bisher gewohnten Art und Weise zu pflegen und Sie auch zukünftig weiter auf unseren Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.

Im Namen des gesamten Vereins

 

Der amtierende Vorstand der Sossenheimer Kerbeburschen e.V.

Spektakuläre traditionelle Umrandung der Kerb 2015

In diesem Jahr haben die Kerbeborsche sämtlichen Kritikern das „Mundwerk“ gestopft. Erstmals seit der Nachkriegszeit wurde ein derartiger 23 m hoher Kerbebaum „frei“ mit Stangen aufgestellt. Bei dem 1, 5 Std  dauernden Kräfteakt waren zahlreiche Sossenheimer zum Aufstellplatz an den Parkplatz Wiesenfeldstr. erschienen um beim Aufstellen des 1,5 t Kerbebaums anwesend zu sein.

Am Morgen des 03.10.2015 wurde der Kerbebaum zunächst mit einen Trupp Sossenheimer Bürger aus Schwanheim nach Sossenheim transportiert. Dabei hatten die Freunde und Besucher der Kerbeburschen die Möglichkeit gehabt, in einem angemieteten Mercedes O 405 Omnibus die Fahrt in den Wald zu begleiten. Nach zwei Stunden Kräfteakt und einer gelungen Transportfahrt konnte der verzierte Kerbebaum gegen 14:00 Uhr unter Anwesenheit zahlreicher Sossenheimer aufgestellt  werden. Besonderen Dank gilt den Herren Andreas Schneider, Gerhard Schmitt, Alexander Brandts, ohne die die beschriebene  Aktion nicht umsetzbar gewesen wäre.

Am Sonntag erfolgte dann erstmals ein verlängerter Kerbeumzug, bei dem der Motivwagen der Kerbeburschen den Umzug begleitet hatte. Die Idee zur Verlängerung stammte von den Kerbeburschen und wurde in Absprache mit den teilnehmenden Vereinen nach traditionellem Vorbild verwirklicht.

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Gründung der Mini-Kerbeborsche

Seit gut drei Wochen haben die Sossenheimer Kerbeburschen e.V. die Kerbeburschen Minis gegründet. Bei dem Projekt handelt es sich nicht um eine feste jahresbezogene Kindergruppe sondern um einen Zusammenschluss von interessierten Kindern zwischen 4-16 Jahren zur Zeit der Kerb.

Ziel soll es sein, Kinder früh mit dem „Kerbe Brauchtum“ in Verbindung zu bringen. Die Kerbeburschen Minis sollen zukünftig vor der jeweiligen Kerb in die Gestaltung der Fahne, der Kerbepuppe sowie des Kerbebaumgranzes“ einbezogen werden. In diesem Jahr konnten wir erstmals sechs Kinder auf dem Vorbereitungstreffen begrüßen, die mit zahlreichen anderen Helfern die genannten Utensilien erbaut haben.

Am Kerbesamstag hatten die Minis erstmals die Möglichkeit gehabt, unentgeltlich neben anderen Interessierten, bei dem Transport des Kerbebaums im gemieteten Omnibus dabei zu sein. Beim anschließenden wurde dann das Erbaute am Kerbebaum angebracht.

Auch bei der Beerdigung der Kerbepuppe am Samstag, den 10.10.2015 wurden  die Kinder berücksichtigt. Aus Vereinsmitteln wurden Fackeln für den alljährlichen Fackelmarsch zur Halle Heeb erworben. Schätzungsweise zwanzig Kinder konnten dabei begrüßt werden, während die stolzen Eltern bei einem gemütlichen Schoppen den Ausklang der Kerb gemütlich in der Halle Heeb gefeiert hatten. Auch in den nächsten Jahren sollen die Minis weiterhin zur Zeiten der Kerb aktiv sein. Weitere Informationen werden entsprechend folgen.

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Termine der Kerbeborsche zur Kerb 2015

Wie jedes Jahr, so auch dieses Jahr! Die Kerbeburschen werden traditionell treu das Brauchtum der „Kerb“ aufrecht erhalten. An folgenden Terminen kann man den Verein erleben:

Freitag, 02.10 ab 18: 00 Uhr beginnen die Kerbeburschen ihren „Marsch durch den Ort“.Pünktlich um sechs erfolgt die Fahnenweihe durch unseren Kerbevadder Bernhard auf dem Sossenheimer Kirchberg. Dabei werden Freunde und Bekannte sowie Wirtshäuser des Ortes besucht und bis in die Nacht gesellig beieinander gesessen.

Samstag, 03.10: Gegen 09:00 Uhr (morgens) fährt ein gemieteter Omnibus in den nahegelegenen Schwanheimer Wald. Hierbei können Freunde und Interessierte hautnah beim Transport des diesjährigen Kerbebaums dabei seien und eine richtige „Gaudi-Fahrt erleben“. Gegen 14:00 Uhr ist dann das Aufstellen des Baumes per Stangen angedacht. Aufstellplatz ist der Parkplatz (Alt-Sossenheim/ Ecke Wiesenfeldstr.). Für Leib und Wohl während der Busfahrt ist für kleines Geld gesorgt.

Sonntag, 04.10 : Gegen 11:00 Uhr sind die Kerbeborsche dann auf ihrem Motivwagen zu sehen. Gemeinsam mit den Fahnenträgern erfolgt der kleine Kerbeumzug zum Festplatz.

Sossenheimer Kerbeburschen suchen einen Sossenheimer-Kerbebaum (Pressestimme des Höchster Kreisblatt)

Manchmal kann man es sich nicht aussuchen, aber man kann versuchen, das Beste daraus machen: Weil wegen des Feiertags am Samstag, 3. Oktober, keine Lkw fahren dürfen, können die Sossenheimer Kerbeburschen ihren Kerbebaum nicht – wie im vergangenen Jahr – aus dem Taunus holen. Auch schweres Gerät zum Aufstellen fällt flach. Also haben sich die jungen Brauchtumspfleger dazu entschlossen, alles ganz anders zu machen – und viel traditioneller. „Wir nutzen diesen Umstand als Anlass, um einen ganz einmaligen Schritt in der Kerbetradition zu wagen“, sagt ihr Vorsitzender Michael Schneider: „Mer sin Sossenheimer Bube, dann stelle mer auch en Sossenheimer Baum uff . . .“

Die Kerbeburschen wollen den Baum in Sossenheim schlagen und ihn mit einem kleinen Marsch zum Aufstellplatz transportieren – mithilfe des Traktors ihres Mitglieds Walter Opelt. Erstmals soll in diesem Jahr auf die traditionellen Stangen zurückgegriffen werden. „Kritikern stopfen wir somit das Mundwerk, denn auch wir können einen Baum mit Stangen stellen“, sagt Schneider. Die Unterliederbacher tun das immer . . . Um jedoch nicht versicherungsrechtlich fahrlässig oder gar vorsätzlich zu handeln, ist geplant, die ganze Aktion durch einen Teleskoplader zu unterstützen, der die Notfallsicherung des Baumes darstellt.

Ein Baum muss jedoch erst gefunden werden. Gesucht wird ein gerades Gewächs, möglichst eine Fichte, die zwischen 14 und 20 Meter hoch, frei fällbar und gut abtransportierbar ist. Dem Spender wird eine Nennung auf dem jährlichen Banner und eine Ehrung zum nächsten Sommerfest blühen. „Ganz ehrlich, wer hat schon die Ehre, dass sein Baum der Kerbebaum Sossenheims gewesen ist?“ sagt Michael Schneider. Kontaktieren kann man die Kerbeburschen per E-Mail unter der Adresse schneider-_-@hotmail.de.

Seit einigen Jahren gibt es durch eine Initiative des Sossenheimer Vereinsrings wieder Kerbeburschen im Stadtteil. Seit 2011 stellt die Jugendorganisation den Kerbebaum auf, und seit 2013 tritt der Verband strukturiert als eingetragener Verein auf. Wie auch in den Jahren zuvor war der Verein nicht nur zur Kerb aktiv: In diesem Jahr begann er mit einer erfolgreichen Teilnahme an den Fastnachtsumzügen in Eschborn und Frankfurt sowie mit einer gut besuchten Jahreshauptversammlung den Start in das Kerbejahr 2015. Ein Ausflug, das „Sommerfest der Kerbeburschen“ sowie die Teilnahme am Neuenhainer Bobrennen und dem Kerbeumzug Neuenhain folgten. Zum Sommerfest konnten nahezu 300 Besucher – trotz vieler Konkurrenzveranstaltungen – begrüßt werden.ne bei der Fahnenweihe in aller Pracht begutachtet werden.

Froh sind die Kerbeburschen darüber, dass über ihre Bitte zur Verlängerung des Kerbeumzugs seitens des Vereinsring und des Planungsausschusses der Sossenheimer Kerb nachgedacht wird. So könnten die Kerbeburschen mit ihrem Motivwagen auf dem Weg zum Festzelt Ebbelwoi, gezapft aus dem Sossenheimer Faulbrunnen, ausschenken und ihren Wagen erstmals auf der eigenen Kerb einsetzen.

Natürlich wird es bei Freunden und Bekannte des Vereins am Kerbefreitag wieder Hausbesuche geben. Nach der vollendeten Ebbelwoi-Taufe durch den Kerbevadder, in diesem Jahr Bernhard Witter, werden die Burschen anschließend durch den Ort ziehen und den ein oder anderen Bekannten besuchen, bevor am Kerbesamstag der Baum aufgestellt wird

In diesem Jahr kommt es erstmals seit dem Wiederaufleben des Burschenschafts-Brauchtums zu dem Ritual, dass feierlich am Kerbesonntag die Kerbefahne verschenkt wird: Vorstandsmitglied Michael Mager ist Vater geworden, und so folgen die Kerbeburschen dem Ritual, dass die Kerbefahne des Jahres, in dem eine Hochzeit oder eine Geburt stattfanden, dem „Absolventen eines jenen Anlasses“ geschenkt wird. Bei dem kleinen Nachwuchs-„Kerbeborsche“ Matteo handelt es sich um ein echtes Kerbeburschen-Kind, da sich die Eltern durch die damalige Kooperation zwischen den Kerbeburschen und -mädels Schwanheim und Sossenheim kennengelernt hatten.

Sommerfest 2015- wieder ein voller Erfolg!

Am 27.06.2015 veranstalteten die Sossenheimer Kerbeburschen wieder ihr alljährliches Sommerfest. Entstanden ist das Sommerfest aus der Gründungsfeier, die im Jahre 2013 am 08.06 gefeiert worden ist. Mittlerweile hat sich aus dem Fest ein recht großes Stadtteilfest entwickelt, dass durchaus mit einigen anderen großen Festen des Ortes konkurrieren kann.

Trotz einiger Parallelveranstaltungen, hierbei ist die Schloßfesteröffnung in Höchst und das Siedlungsfest sowie die Kulturreise des Kultur und Förderkreis  zu nennen, konnten die Kerbeborsche über 250 Besucher begrüßen. An dem Konzept des Sommerfestes haben die Kerbeburschen in dekorativer Hinsicht einige Veränderungen vorgenommen. So wurde anstelle einer Bühne auf den eigenen Vereinsmotivwagen zurückgegriffen. Die langjährige und vertrauensvolle Kooperation zwischen dem Autohaus Klein GmbH & Co.KG wurde durch die Ausstellung des Kerbeburschen VW-UP´s unterstrichen.

Erstmals veranstalteten der Verein auch eine eigene Tombola. Hierbei ist zu erwähnen, dass nicht eine einzige Niete vorhanden gewesen ist. Neben einigen Gutscheinen örtlicher Unternehmen konnte ebenfalls ein unterschriebenes Eintracht-Trikot, mehrere T-Shirts, ein wunderschönes Frankfurt Gemälde und vieles mehr gewonnen werden.

Hierzu möchte sich der Verein an dieser Stelle bei den Sponsoren bedanken, die auf dem Banner hinter der damaligen Tombola aufgeführt worden sind.  Mit einem blauen Teppich am Anfang des Festes begrüßt, gelangte der Besucher vorbei an einer Fotowand zum Innenhof der Veranstaltung. Auch die alten Kerbefahnen aus den vorherigen Kerbejahren konnten in den Zelten bestaunt werden und trugen dahingehend zu einer tollen Veranstaltungsdekoration bei.

Des Weiteren ist auch zu betonen, dass das Fest in diesem Jahr erstmals selbständig von den Kerbeburschen geplant und veranstaltet worden ist. Besonderen Dank gilt der Familie Angelika und Bernhard Witter. Sie unterstützen auch in diesem Jahr wieder tatkräftig mit Manpower und Ratschlägen. Beide wären aus dem Verein nicht mehr wegzudenken!

Mit Spanferkel und Leberkäse sowie Pfannengyros wurden den Gästen deftige bürgerliche Speisen angeboten. Allein die zwei köstlich zubereiteten Spanferkel waren nach zwei Stunden ausverkauft. Dank gilt daher unserem Koch Michael Mager!

Die musikalische Umrandung wurde vom Kerbe-DJ Marc Nachtrab durchgeführt, der seit Jahren mit Musikeinlagen das Publikum anheizt. Auch der Gastauftritt des Brass and Drum Corps Kriftel sorgte für reichen Applaus. Mit ihrer neuen Show Frequenz verzauberten Sie das Publikum mit einigen modernen Musikstücken aus dem Radio.

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Sommerbusfahrt erwies sich als voller Erfolg

Die erste historische Sommerbusfahrt führte die 42 Teilnehemer von dem heimischen Sossenheim nach Solms-Oberbiel. Mit einem historischen Büssing „Präsident“ Gelenkbus aus dem Jahre 1969, der unter anderem  bis 1974 auf der Buslinie 55 Einsatz fand, wurden bei den älteren Teilnehmern die Kindheitserinnerungen zu Beginn der Fahrt direkt erweckt.

In Solms- Oberbiel erwartete man die angemeldete Gruppe bereits sehnsüchtig am Besucherbergwerk „Grube Fortuna“.

Innerhalb einer kurzer Einteilungsphase wurde die Gruppe in zwei Teilgruppen eingeteilt. Während die erste Teilgruppe das Grubenbahnmuseum unter Führung eines Fachkundigen Eisenbahnkenners besichtigte und umfassende Informationen zur Lokomotivtechnik erfuhr, ging es für die zweite Teilgruppe mittels Förderkorb in 150 m Tiefe zum ehemaligen Abbaugebiet der Grube Fortuna.

Bei dem Besucherbergwerk handelt es sich um ein sogenanntes „schlafendes Bergwerk“. Alle Maschienen und Vorrichtungen sind detailgetreu erhalten und können jederzeit aus dem Schlafe erweckt werden. Das Bergwerk, indem bis Mitte der 1980er Jahre Eisenerz abgebaut wurde und anschließend auf der Lahn verschifft wurde, erwies sich als tolles und informatives Ausflugsziel.

Nachdem alle Teilgruppen die Führungen absolviert hatten, stand eine kleine Abschlussbahnfahrt auf dem Programm. Durch Wälder und Lichtungen führte uns die Reise mittels Grubenbahn auf den zweiten Bahnhof des Grubenbahnmuseums. Insgesamt verfügt das Bahnmuseum über 36 gut erhaltene Lokomotiven, die an bestimmten Fahrtagen aus ihrem Museumsschlaf erweckt werden.

Schlussendlich führte die Busfahrt von Solms-Oberbiel nach Marburg. Dort angekommen, hatten die Besucher die Möglichkeit gehabt, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Während einige Teilnehmer  das Stadtschloss besichtigten wanderten andere auf direkten Wege in Cafe´s.

Ab 18:30 Uhr kehrte die Gruppe dann in die Gaststätte „Gartenlaube“ ein. Nach einem gelungenen und informativen Tag tratt der Verband gegen 20:45 Uhr die Heimreise nach Sossenheim an.

Für die großartige Teilnahme der passiven Mitglieder und den Freunden unseres Vereines möchten sich der Vorstand der Sossenheimer Kerbeburschen herzlich bedanken.

 

 

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Sommerbusfahrt 2015 – Kartenverkauf beginnt-

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In diesem Jahr veranstalten die Sossenheimer Kerbeburschen e.V. erstmals eine Busfahrt für Freunde und Mitglieder des Vereines. Insbesondere auch für die „Kleinen“ ist diese Tagesfahrt ein besonderes Highlight, denn das Besucherbergwerk sowie das Gruben und Grubenbahnmuseum sind insbesondere auch für Schulkinder ausgelegt. Versäumen Sie es also nicht, an der genannten Veranstaltung teilzunehmen.

Die zum Verkauf stehenden Karten beinhalten: Den Bustransfer, das Eintrittsgeld in das Bergwerk mit Grubenbahnfahrt unter Tage, die Besichtigung des Grubenmuseums, die Besichtigung des Grubenbahnmuseums, eine 30 min. dauernde Lokomotivfahrt über Tage.

Der Kartenverkauf startet ab Freitag, den 20.03.2015 und endet am 10.04.2015 

Vorverkaufstellen sind: Die Eulen Apotheke (Siegener Str.), Gaststätte „Hainer Hof“ (Schaumburger Str).

Weiterhin ist eine verbindliche Kartenbestellung auch per Email unter: schneider-_-@hotmail.de möglich.

Die Sommerfahrt findet ab einer mind. Teilnehmerzahl von 30 Personen statt. Sollten Sie eine Karte erworben haben und die Sommerfahrt findet nicht statt, so erfolgt umgehend eine Rückerstattung des geleisteten Fahrpreises an den Kartenerwerber.

 

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG 2015

Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Sossenheimer Kerbeburschen e.V.  findet satzungsgemäß am Freitag den, 13.03.2015 um 19:30 Uhr  im großen Kolleg  der Gaststätte zum Hainer Hof statt.

Die Einladungen an die Mitgliedschaft wurden mitsamt der festgelegten Tagesordnung  satzungsgemäß zugestellt.

 

Frankfurt, den 08.03.2015

 

Der Vorsitzende

Michael Schneider

Der neue weiße Vereins VW UP ist da!!! (Ein weiteres Jahr vertrauensvolle Kooperation zwischen Auto Klein und den Kerbeburschen hat begonnen)

Wir freuen uns riesig, dass das Projekt VW Up ein weiteres Jahr in Erfüllung gegangen ist. Der neue weiße  VW Up des Autohauses Klein ist nun gut ein Jahr Vereinsfahrzeug der Kerbeburschen.

Das Fahrzeug wird bei Bedarf der Kerbeburschen für Aktivitäten vom Autohaus zur Verfügung gestellt. Auto Klein möchte durch das Jahres-Hauptsponsoring einen Beitrag für die gut funktionierende Jungendarbeit unseres Vereins leisten und folglich etwas für die Jugend „tun“.

„Powerd by Auto Klein“ ist nun ein weiteres Jahr auf unseren Vereinsfeiern, T-Shirts erkennbar und symbolisiert die gute Kooperation zwischen dem Verein und dem Sponsor.

Wir möchten uns daher insbesondere bei Helmut Schüle (Verkaufsleiter) und Alexandra Klein (Geschäftsführerin) für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit im letzten Jahr bedanken und diese in 2015 weiter fortsetzen!

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Fassenachtsumzüge (Eschborn und Frankfurt) 2015

„Wir sind stolz und erleichtert, dass das mit dem Wagen auch im Jahre 2015 (zweite Teilnahme)  alles so geklappt hat“, sagten einige Mitglieder nach den beiden Faschingsumzügen in Eschborn und Frankfurt.

Das Projekt des Faschingswagens wurde bereits im Frühjahr 2013 von einigen Mitgliedern im Rahmen einer Mitgliederversammlung geboren. Doch bis zur eigentlichen Verwirklichung wurden fast über ein halbes Jahr Planungsarbeiten und circa 600 Arbeitsstunden in das Projekt investiert.

Das Projekt stand jedoch einige Male auf der Kippe. Nachdem ein geigneter Anhänger als Plattform gefunden wurde, erfolgten die intensiven Arbeitschritte zur Instandsetzung des Anhängers.

Als der Anhänger technisch erst einmal aus dem Winterschlaf geweckt wurde, begannen bereits die ersten finanziellen Sorgen. Der Aufbau musste nämlich auch per TüV Gutachten abgenommen werden, sodass einige Kosten, die man sich eigentlich sparen w0llte unvermeidbar geworden sind. Dank großartiger Unterstützung seitens einiger Sossenheimer Unternehmer konnte das Projekt schlussendlich doch noch verwirklicht werden.

Kern des circa 7 Meter langen und 4,10 Meter hohen Wagens ist der 1:1 Nachbau des Sossenheimer Faulbrunnes. Nur fließt aus dem Duplikat kein faulendes Wasser, sondern köstlicher Hekert Apfelwein.

Auf den großartigen Zuspruch per Facebook und Zeitung möchten wir uns im Rahmen dieses Artikels herzlich bedanken.

Auch gilt unser Dank den zahlreichen Sponsoren, ohne die eine solche Verwirklichung nie Zustande gekommen wäre !!!

 

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Die Fassenachtsumzügen können kommen, wir sind bereit !

Die Sossenheimer Kerbeburschen nehmen auch in diesem Jahr wieder an den Fastnachtsumzügen in Eschborn und Frankfurt teil. Ziel soll es sein, das Brauchtum der Sossenheimer Kerb außerhalb des Stadtteils zu repräsentieren und junge sowie ältere Menschen für die Pflege des Brauchtums der Kerbeburschen zu infizieren. Der Verein, der erst vor einem Jahr mit einer großen Spendenaktion seinen Motivwagen, einen 1 : 1-Nachbau des Sossenheimer Faulbrunnes, erstellt hat, hatte in diesem Jahr wenige Probleme, aktive und passive Mitglieder sowie Freund und Bekannte zur Mitwirkung an der Straßenfastnacht zu motivieren: Am Samstag sollen in Eschborn rund 25 Leute dabei sein, am Sonntag in Frankfurt gar 35. Ihr Dank geht an Bäcker Peter Kitzel, der den Mitgliedern ein Frühstück spendet. Am Samstagabend wollen die Kerbeburschen bei Ali Yilmaz’ „Bistro Reichelsbräu“ sowie bei der großen „Spritzer“-Sitzung im Volkshaus vorbeischauen. Aber auch unterwegs sind sie gut versorgt: Immerhin haben die Kerbeburschen einen eigenen DJ sowie den Apfelwein ihrer Stammkneipe „Hainer Hof“ an Bord, den Wirt Bernhard Witter seit Jahren als Spende zur Verfügung stellt. Weiterhin ist dem Grafiker Peter Kullmann zu danken, denn er untertsützt die Kerbeburschen seit Jahren mit Grafiken, Gemälden und Sachspenden,  die ein westenlicher Bestandteil sind, um sich in geiegneter Weise visuell zu präsentieren.

Für den Bau und die Finanzierung ihres Motivwagens haben die Kerbeburschen große Anstrengungen unternommen. Dass hinter der Fastnacht viel Arbeit steckt, haben die Kerbeburschen erkannt: Umso größer ist ihr Respekt vor der langjährigen Arbeit der Sossenheimer „Spritzer“: „Ich finde es toll, dass wir das hohe und exzellente Fastnachtsprogramm unserer Freunde mit der Straßenfastnacht ergänzen können“, sagt Michael Schneider, der Vorsitzende der Kerbeburschen.

Im laufenden Jahr möchten die Kerbeburschen ihr Programm umsetzen und sich mehr auf die interne Vereinsarbeit konzentrieren – zumal der Verein ausschließlich von unter 25-Jährigen geführt wird. „Wir bekommen es einfach nicht gebacken, anderen Vereinen in dem Umfang zu helfen, wie wir das früher hinbekommen haben. Stellenweise haben wir gut und gerne bis zu acht mal den Vereinen geholfen“, sagt Schneider. Nur noch einzelne Mitglieder könnten künftig mit anpacken, sagt Marius Mager der immer eine helfende Hand für die anderen Vereine hat und mit dem Vorstandsamt „Technik und Logistik“ betraut ist. Schule, Abitur oder Ausbildung seien Faktoren, die es ohnehin erschwerten, den seit fast fünf Jahren existierenden Verband zusammenzuhalten. Denn Arbeit innerhalb des Vereines gibt es wir genug: Der Transport des Kerbebaums, das große Sommerfest der Kerbeburschen, die Sommerfahrt für die Mitgliederschaft und vieles mehr müssen organisiert zu werden. Auch ältere Interessenten sind deshalb willkommen, zumal der Verein die Geschichte des Kerbe-Brauchtums mit Hilfe von Frank Durda, Kenner der Sossenheimer Geschichte, aufarbeiten möchte – zurück bis ins Jahr 1906, in das auch die Wurzeln der Kerbeburschen in Sossenheim reichen.

 

Frohes neues Jahr 2015!!!

„Es hängt von dir selbst ab, ob du das neue Jahr als Bremse oder als Motor benutzen willst!!!“

Henry Ford

 

In diesem Sinne wünschen die Sossenheimer Kerbeburschen ihren Freunden/ passiven Mitgliedern sowie den Sponsoren und den Sossenheimern ein gutes neues Jahr 2015!

„Weihnachtsgruß 2014 „des Vereinsvorsitzenden

Liebe Mitglieder, Freunde und Unterstützer,
in meiner Funktion als Vorsitzender der Sossenheimer Kerbeburschen wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest sowie einen guten Start ins neue Kalenderjahr 2015!
Das Jahr 2014 war rückblickend auf die gesamte Zeit des Bestehens, das erfolgreichste und ereignisreichste Jahr der Vereinsgeschichte des hiesigen Vereines. Als Höhepunkte sind zum einen die Fertigstellung des Faschingswagens und zum anderen das spektakuläre Baumstellen zu nennen.
Diese beiden oben genannten Aktionen sind neben vielen weiteren kleineren diesjährigen Aktionen nur durch die Unterstützung vieler Sossenheimer Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmungen des Mittelstandes unseres Ortes, mangels kommunaler Unterstützung, durchführbar gewesen.
Es ist meine persönliche Vision, solch eine Tradition sowie die dahinter stehende Bereitschaft und Motivation der Mitglieder auch zukünftig erhalten zu können. Ehrenamtliche Vereinsarbeit ist für die heutige Gesellschaft unabdingbar geworden, weshalb ich es als äußerst wichtig erachte, auch zukünftig Wege zu suchen, um das Traditionsgut der „Kerbeborsche“ in Sossenheim nachhaltig am Leben zu erhalten.
Deshalb war ich in 2014 als Vorsitzender froh und dankbar, in solch einem hohen Maße die Bereitschaft vieler Menschen, in Form von Unterstützungen die Kerbeburschen zu fördern, im Namen des Vereines entgegennehmen zu dürfen, die insbesondere der Kultur und Brauchtumspflege unseres Ortes dienlich sind.
Ich möchte mich aber auch bei den aktiven Mitgliedern „den eigentlichen Kerbeborsche“ für die Vereinsarbeit und die Bereitschaft sich neben Studium, Schule und Arbeit ehrenamtlich zu engagieren sehr bedanken und damit letztendlich unterstreichen, dass Ihr der Motor des Vereines seid!
Natürlich würde ich mich stellvertretend für alle aktiven und passiven  Mitglieder freuen, wenn wir Sie, liebe Unterstützer und Freunde, bei der einen oder anderen Aktion/ Veranstaltung  im Dienste der Traditionserhaltung im Jahre 2015 wiedersehen würden.

 

Im Namen der gesamten Mitgliederschaft

 

Michael Schneider

Vorsitzender der Sossenheimer Kerbeburschen e.V.

Als Ordner oder Bonbonspender aktiv werden und zur Erhaltung von Brauchtum beitragen!

Die Sossenheimer Kerbeburschen e.V., die seit dem Jahre 2013 die Vereinstätigkeit aufgenommen haben, werden auch in diesem Jahr wieder Sossenheim auf den Faschingsumzügen in Eschborn (Samstag, den 14.02.2015) und Frankfurt am Main (Sonntag, den 15.02.2015) repräsentieren.

Der Verein, der nicht nur zur Zeit der Kerb aktiv ist, hat sich im Kalenderjahr 2015 zu einer Programmumstellung ( des Jahresprogramms ) entschlossen. Insbesondere ist es bei den rund 14 aktiven Kerbeburschen aufgrund von Studium, Ausbildung nicht mehr möglich, im gewohnten Maße im Stadtteil permanent aktiv zu sein. Mit über zehn (externen vereinsfremden) Aktionen waren die Kerbeburschen letztes Jahr im Dienste des Ehrenamtes unterwegs. In Zukunft soll der Verein im Jahre 2015 nach bisherigen Planungen zur Faschingszeit, zur Veranstaltung des Sommerfestes und zur Kerb & Weihnachtsmarkt aktiv sein, so der Vorstand der Sossenheimer Kerbeburschen.

Insbesondere hat sich der Vorstand des Vereines, bestehend aus Michael Schneider, David Reichwein, Johannes Seichter, Patrick Harren, Katharina Kühbacher und Marius und Michael Mager dazu entschlossen, zukünftig die Vereinstätigkeit so auszurichten, dass junge Kerbeburschen herangezogen werden sollen, um das Brauchtum in einigen Jahren sicher in die nächste Generation übergeben zu können. Das erfordert viel Zeit und Geduld, die man in die internen Projekte der Kerbeburschen investieren muss.

So möchte der Verein gerade zur Faschingszeit präsent sein und auch außerhalb Sossenheims zeigen, dass es die Möglichkeit gibt, als Kerbeborsch ehrenamtlich für den Stadtteil und der Erhaltung des Brauchtums tätig zu werden. Gerade an solchen Umzügen, wo viel Nachwuchs am Straßenrand steht, kann man Aufmerksamkeit erregen, um etwaige Neulinge zu werben!

Anders als andere Vereine, sollte die Nachwuchsarbeit nicht stiefmütterlich behandelt werden, sondern im Zentrum aller Aktivitäten stehen um gegen das „allseits“ bekannte Nachwuchsprobleme ankämpfen zu können.

Zur Verwirklichung der Teilnahme ist es jedoch unabdingbar, dass entsprechende Ordner den jungen Verein am 12 Meter langen Traktor und Motivwagen (Sossenheimer Faulbrunnen) begleiten. Die Auflagen im Bereich der Sicherheit werden immer strenger und viele weitere teilnehmende Vereine suchen ebenfalls Ordner.

Daher suchen die Kerbeburschen anders, nämlich Pressewirksam, entsprechende Sicherheitsordner, die neben einigen Kerbeburschenordneren an den genannten Umzügen unterstützen können/ wollen. Als Ordner hilft man nicht nur den Kerbeburschen, sondern man wird auch für seine Heimat gemeinnützig aktiv und repräsentiert als Teilnehmer symbolisch ein Verein von Vielen des Stadtgebietes Sossenheim auf den Umzügen in Frankfurt und Eschborn, ergo die gesellschaftliche Vereinsarbeit unseres Stadtteils.

Die Tätigkeit als Ordner soll jedoch nicht ganz ohne Gegenleistung bleiben, weshalb die Veranstaltung eines kleinen Dankeabends nach der Faschingszeit im Frühjahr des Jahres 2015 geplant ist.

Wer jedoch an einem oder beiden Faschingsumzügen nicht dabei sein kann, oder zusätzlich helfen möchte, kann die Kerbeburschen auch mit Wurfmaterial oder einer kleinen Spende zum Erwerb von Wurfmaterial unterstützen, denn Wurfmaterial geht nie aus und die kleinen Kinder am Straßenrand sind über jeden zusätzlichen Bonbon dankbar und erfreut.

In Kontakt treten kann man zum einen über die Facebook-Seite des Vereins. Weiterhin besteht die Möglichkeit, sich per E-Mail unter schneider-_-@hotmail.de als Bonbon Spender, als neues Mitglied im passiven oder aktiven Bereich oder als Ordner anzumelden. Insbesondere würden die Kerbeborsche sich freuen, wenn einige der passiven Mitglieder sowie Freunde und Bekannte des Vereins bei den Umzügen freiwillig melden würden. Der Verein bedankt sich daher bereits im Voraus für die Bemühungen einiger Unterstützerinnen und Unterstützer und wünscht eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit.

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Saisonabschluss der Kerbeburschen am 08.11.2014

Am Samstag, den 08.11.2014 veranstalten die Kerbeburschen ihren diesjährigen Saisonabschluss. Bei selbst zu bereiten Speisen und leckeren Getränken möchte man gesellig die diesjährige Saison 2014 ausklingen lassen.

Im Mittelpunkt steht  eine selbstentwickelte Diashow, die Bilder und Filme über die geleisteten  Aktionen der Kerbeburschen aus der Saison 14 liefert. Neben einigen Ehrungen und kleinen Berichten sorgt ein DJ im Anschluss für gute Unterhaltungen.

Die Veranstaltung beginnt ab 19:00 Uhr in den Clubräumen des Sossenheimer Volkshauses (Siegener Str.)

 

 

Gewerbeschau der ISG Sossenheim

wie auch in den vergangenen zwei Jahren haben die Kerbeburschen am 12.11.2014 mit einem Grillstand auf dem Sossenheimer Gewerbetag der ISG Sossenheim teilgenommen. Dabei versorgte man die Besucher mit leckeren Köstlichkeiten vom Grill und kalten Getränken und Fassbier.

Besonderen Dank gilt:  Klaus Schreiber für die Nutzung  des Grills und des Zeltes sowie der Familie Seichter für die Nutzung der Kellerräume zum Lagern der Getränke.

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Gut besucht, war der Grill und Getränkestand der Kerbeburschen am ISG Stadtteilsonntag gewesen!

 

Puppenverbrennung (Kerbebeerdigung) am 11.10.2014

Mit einem kleinen Fackelzug soll am Samstag, den 11.10.2014 die Kerb 2014 zu Grabe getragen werden. Vorher wird jedoch, wie gewohnt, der Kerbebaum per Kranwagen und Kettensägen abgebaut und dem Eigentümer per Traktor geliefert. Der Fackelzug, dessen Beginn um 18:30 Uhr am Parkplatz (Wiesenfeldstr / Alt Sossenheim) liegt, endet mit der anschließenden Verbrennung der Kerbepuppe Carmen an der Halle Heeb im Sossenheimer Unterfeld.

Nähere Informationen finden Sie auch im Sossenheimer Wochenblatt, vom 10.10.2014.

Nachtrag:

Insbesondere viele Kinder konnten die Sossenheimer Kerbeburschen e.V. bei ihrem Fackelzug begrüßen. Wir hoffen, dass auch im nächsten Jahr die Puppenverbrennung wieder ein voller Erfolg wird.

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Kerb 2014 – Der höchste Kerbebaum Sossenheims !

Neben dem ersten Faschingswagen in Sossenheim haben die Sossenheimer Kerbeburschen e.V. nun auch den „höchsten“ Kerbebaum Sossenheims aufgestellt.

Kerbefreitag

Die Kerb 2014 startete am Freitag, den 03.10.2014 um 17:00 Uhr auf dem Sossenheimer Kirchberg. Dort eröffnete unser Kerbevadder Michael (Bach)Schneider die Kerb mit der Fahnenweihe. Anschließend machte sich die 18 Personen starke Truppe auf den Weg zu Schneiderin Sofia. Sofia, die uns in diesem Jahr die Fahne und die Scherpen genäht hat, hatte ein sattes griechisches Buffet für die Kerbeborsche zubereitet. Wir möchten uns daher auch nochmal an dieser Stelle für das Buffet und die Schneiderarbeiten bedanken. Neben einigen anderen Hausbesuchen (Familie Kissel, Fay) landeten die Kerbeborsche am späten Abend mit einigen EX-Kerbeborsche (Andreas Schneider, Alexander Brandts und Michael (Bach)Schneider) in der Gaststätte zum Bierbrunnen und ließen dort den Abend/Nacht ausklingen.

Kerbesamstag

Bereits um 08:00 Uhr morgens warteten etwa 40 Personen auf den gemieteten historischen Büssing Bus (Bj 1969), der die Kerbebosche und ihre Fans auf die Billtalhöhe (Königstein) in den „echten Sossenheimer Wald“ verfrachtete. Hier angekommen mussten insgesamt drei Fichten gefällt werden, da zwei der drei Bäume einen Kronenbruch erlitten.

Erstmals wurde der Baum per Muskelkraft aus dem Wald gezogen und per Hand auf den Traktoranhänger verfrachtet.  Per Traktor wurde der Baum anschließend auf den nahen Besucherparkplatz befördert und per Frontlader auf den Schwertransporter verladen.

In Sossenheim angekommen, erschienen gut 120 Leute um das gigantische Baumstellen zu verfolgen. Mithilfe eines Autokranes und einer Drehleiter konnte der Kerbebaum aufgerichtet werden und kann nun eine Woche die Kerb in Sossenheim symbolisieren.

Unser Dank gilt daher: Firma BKL Baukranlogistik GmbH, Firma Abschleppdienst Henrich und der Berufsfeuerwehr Frankfurt.

Abendveranstaltung

Am Abend erfolgte dann die Eröffnung der Kerb um 19:11 Uhr, durch den Vorstitzenden des Sossenheimer Vereinsrings Jochen Lüdicke, den Vorsitzenden der Sossenheimer Kerbeburschen Michael Schneider und dem Ehrengast Uwe Becker (Stadtkämmerer).

 

Kerbesonntag

Bereits um 09:30 Uhr begann der ökomenische Gottesdienst in der Kath. St. Michael- Gemeinde in dem zahlreiche Vertreter Sossenheimer Vereine im Rahmen eines Gottesdienstes die Weihe der Sossenheimer Ortskirche gefeiert haben. Gemeinsam mit den Gottesdienstbesuchern machte man sich anschließend im Rahmen eines kleinen Umzuges auf den Weg zum nahe gelegenen Festzelt, in dem darauffolgend der 31 Kerbefrühschoppen gefeiert worden ist.

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Sossenheim fordert Unterliederbach beim Baumstellen!

Die Sossenheimer Kerbeburschen e.V. haben erstmals für Schwierigkeiten im Stadtteil Unterliederbach gesorgt. Man wollte die zwei gestohlenen Puppen sowie die gestohlene Fahne, die Unterliederbach in der Vergangenheit auf den Sossenheimer Kerben erbeuteten nicht einfach auf sich sitzen lassen. Daher versah man das Baumstellen der Kollegen mit einigen kleinen „Hürden“.

Freitag, der 26.09.2014 (kurz vor 24:00 Uhr): Teile der Sossenheimer Kerbeburschen e.V. stoßen zu ihren Freunden (Unterliederbacher Kerbeburschen) hinzu, die sich eifrig im fernen Liederbach auf ihre Kerb einstimmen. Man feiert und feiert … und verabschiedet sich anschließend gegen 00:30 Uhr um in Unterliederbach einige Vorbereitungen zu treffen.

Gegen 1:00 Uhr erreichte man Unterliederbach, ausgestattet mit Beton, Holzleisten, Zugmesser etc. und öffnete die Hülse, in der am Morgen der Baum hineingestellt werden soll. Anschließend fasste man eine Holzschicht in die Hülse ein, die darauffolgend mit Beton aufgefüllt wurde. Man wollte somit erreichen, dass nicht die komplete Baumhülse mit Beton vollgefüllt wird, aber von außen der Eindruck erzeugt wird, dass die komplette Hülse voller Beton sei.

Anschließend machte sich der „Trupp“ auf den Weg zum nahe liegenden Baum, der unbewacht vorzufinden war. Mit dem Zugmesser und einigen Handwerkzeugen versah man dann den Baum unter vollster Kreativität mit verschiedensten Entrindungsmuster.

Wir sind stolz, dass wir erstmals zu einem neuen Baumkonzept im Stadtgebiet Unterliederbach beigetragen konnten, denn seit Samstag ist üblich, den Kerbebaum komplett zu entrinden und danach zu lackieren!

Jedoch müssen wir unseren Kollegen zugestehen, dass sie trotz der herrschenden Schwierigkeiten ihren verunstalteten Baum in einen echten Hingucker verwandelt haben und trotz Zeitdruck das Baumstellen sowie die angekündigten Uhrzeiten eingehalten haben.

Wir sind gespannt, welche Schwierigkeiten nächste Woche in Sossenheim herrschen werden!

Bis dahin eine schöne restliche Kerb, liebe Unterliederbacher 😉

 

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Der Countdown läuft, die Sossenheimer Kerbebeburschen e.V. gehen in die Kerbeendplanungen!

Seit Wochen dreht sich alles bei den Sossenheimer Kerbeburschen e.V. nur noch um die diesjährige Kerb 2014, die traditionelle Puppenverbrennung und den Saisonabschluss. Man möchte die traditionellen Bräuche weiter verbessern. Demzufolge läuft bei Schneiderin Sofia die Nähmaschine ohne Unterbrechung, denn erstmals seit der Wiederbelebung der Kerbeburschen werden die alten,  in Sossenheim bekannten Schärpen,  nach altem Vorbild neu gefertigt. So möchte der Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat,  den kulturellen Brauch der Kerbeborsche in Sossenheim zu erwecken und die Kerb aller Sossenheimer Vereine des Vereinsrings mit traditionellen Extras zu umranden, mit den passenden Kappen und Schärpen präsentieren.

 

Aber nicht nur im Bereich der Kleidung rüstet man auf. Auch die diesjährige Kerbefahne, die den historischen Kirchturm Sossenheims als Motiv trägt und vom Kunstmaler Peter Kullmann entworfen wurde, bereitet viel Planungsarbeit im Vorfeld. So arbeiten Nadine Heinrichs, Katharina Kühbacher sowie Patrick Harren und Johannes Seichter emsig an der Fertigstellung der Fahne, die mit einer Größe von über drei qm im Rahmen des Festgottesdienstes anlässlich der Kirchweih geweiht werden soll.

 

Aber auch im Bereich des Kerbebaums möchte man keine Einsparungen treffen. So gelang es den Sossenheimer Kerbeburschen erstmals, einen Baum aus dem echten traditionell bekannten“ Sossenheimer Wald“ (Billtalhöhe Königstein) zu erwerben. Die gut 30m hohe Fichte soll laut Transportplan, der von David Reichwein und Michael Schneider verfasst wurde, am 04.10.2014 mithilfe eines Traktors des Schwanhofes Schwanheim aus dem Wald gezogen werden und anschließend mittels Schwertransporters der Firma BKL Baukranlogistik nach geltenden verkehrsrechtlichten Vorschriften nach Sossenheim befördert werden.

 

In Sossenheim angekommen, erfolgt anschließend das Baumstellen ab 13:00 Uhr auf dem Parkplatz Wiesenfeldstr. (Faulbrunnen) mittels Autokran der Firma Abschleppdienst Henrich. Neben Suppen und dem Ausschank von Getränken soll so den Sossenheimer Zuschauern der Hunger und Durst gestillt werden.

 

Da man erstmals, seit dem Bestehen der Kerbeburschen einen Baum aus dem nahen Taunus orderte, hat sich der Verein für seine Mitglieder und Freunde eine kleine Sensation ausgedacht um diesen Transport für jedermann zugänglich zu machen.

Mit einem Büssing Gelenkbus aus dem Jahre 1964 können alle Interessierte hautnah beim Transport dabei sein und durch Erwerb einer Fahrkarte bei einem Glas Äppelwoi die Aktion mit passenden Snacks verfolgen. Bei Interesse können Fahrkarten bei: der Eulen Apotheke Sossenheim, dem Hainer Hof und dem Autohaus Klein für acht Euro erworben werden.

 

Die Fahrkarte soll neben den dringend benötigen Spenden der Sossenheimer Unternehmer dazu beitragen, die verursachten Kosten dieser kulturellen Aktion teilweise zu deckeln. Die Busfahrt beginnt am Samstag, den 04.10.2014 um 08:00 Uhr an der Bushaltestelle Kapellenberg (Kerbeplatz Sossenheim). Die Versteigerung der Fichte erfolgt dann im Rahmen des Kerbefrühschoppens, der am Sonntag, den 05.10.14 auf dem Festplatz im Festzelt stattfindet.

 

Begraben wird die Kerb dann am Samstag, den 11.10.2014 im Rahmen eines kleinen Fackelzuges zur „Halle Heeb“, der um 18:30 am Parkplatz nahe des Faulbrunnes beginnt und mit der Verbrennung endet.

 

Die Kerbesaison 2014 wird dann im Rahmen des Saisonabschlusses, der am 08.11.2014 ab 19:00 Uhr im Volkshaus Sossenheim (Clubräumen) stattfindet, mit leckeren Köstlichkeiten und guter musikalischer Umrundung beendet.

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Erstmals konnte der bisher eingesetzte Faschingsmotivwagen auch außerhalb der Faschingszeit Verwendung finden. Gemeinsam mit dem VW-Kerbe Up! waren die Kerbeburschen erstmal zu Gast in Schwanheim. Bei erstklassigen Wetter konnten zahlreiche Besucher des Festumzuges mit dem „orginal aus dem Sossenheimer Faulbrunnen fließenden“ Äppelwoi verwöhnt werden.

Unser Dank gilt insbesondere dem Schwanenhof Schwanheim, dem Autohaus Klein GmbH & Co.KG sowie dem Stamwirt der Sossenheimer Kerbeburschen Bernhard Witter (Ehrenmitglied).

Durch die Teilnahme an den verschiedensten Festumzügen, auch außerhalb zur Faschingszeit, möchte der Verein Sossenheim kulturell auch in anderen Stadtteilen repräsentieren und neue jugendliche Kerbeburschen werben.

 

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Es gibt noch Fahrkarten zu verkaufen !!!

In diesem Jahr sind die Kerburschen erstmals auf die Idee gekommen, das Baumstellen mit einer historischen Busfahrt zu verbinden. Mit einem Büsing Gelenkbus werden wir am Samstag, den 04.10.2014 um 8:00 Uhr (morgens) pünktlich an der Bushaltestelle Kapellenberg  starten und in den Sossenheimer Wald (Königstein zur Billtalhöhe) fahren.

Neben einigen Snacks und leckerem Apfelwein können Sie hautnah miterleben, wie der Kerbebaum geschlagen und anschließend fachgerecht als Kerbebaum hergerichtet wird.

Gemeinsam mit dem Schwertransporter werden wir dann  gegen 11:00 Uhr die Heimfahrt nach Sossenheim antreteten. Im Zeitraum zwischen 14:00- 14:30  Uhr soll dann der gut 30 m hohe Baum aufgestellt werden.  Mit einem Essenstand können sich auch Personen, die keine Fahrkarten haben und nur zum Baumstellen kommen mit hausgemachter Hackfleisch-Käsesuppe zu geringem Preis stärken und ein Stöffchen trinken.

Eine Fahrkarte beinhaltet die Busfahrt, Apfelwein & Softdrinks und kleine Snacks. Sie kostet 8 € für externe Personen und 6 € für passive Mitglieder der Sossenheimer Kerbeburschen e.V.  und ist bei folgenden Gewerbetreibenden erhältlich: Autohaus Klein, Eulen Apotheke Sossenheim und Gaststätte zum Hainer Hof.

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Das ist er, der historische Büssing Bus. Sichern Sie sich eine Teilnahme. Karten erhältlich bei: Eulen Apotheke Sossenheim, Autohaus Klein, Hainer Hof

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Planungen gehen zu Ende, das Baumstellen kann kommen!

Nun ist es vollbracht und alle Planungen sind beendet. Wie bereits im vorherigen Artikel erwähnt, wird der Kerbebaum dieses Jahr erstmals im Rahmen  einer spektakulären Aktion aus dem Taunus (Billtalhöhe) geholt. Unterstützt werden die Kerbeburschen dabei von: der Firma Abschleppdienst Henrich (Autokran), der Firma BKL (Schwerttransporter), dem Schwanenhof Schwanheim (Traktor) und der Berufsfeuerwehr Frankfurt am Main (Drehleiter) sowie der Firma Omnibus Historik Königstein (Büssing Gelenkbus).

Ohne die genannten Firmen/ Organisationen wäre eine solche Aktion unter Berücksichtigung der geltenden rechtlichen Bestimmungen nicht durchführbar.

Bei dem diesjährigen Kerbebaum handelt es sich um eine Fichte, welche insgesmat circa 30-32m hoch ist und aus der Parzelle des Sossenheimer Waldes in Königstein stammt.

 

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Der diesjährige Kerbebaum stehend, wird am 04.10.2014 geschlagen und mithilfe eines Schwertransportes nach Sossenheim transpotiert und feierlich aufgestellt.

 

 

Geplante gigantische Baumstellaktion mit einem Baum aus dem echten Sossenheimer Wald!

Früher war es selbstverständlich, dass der Sossenheimer Kerbebaum aus dem benachbarten Taunus einst per Fuhrwerk-später per Traktor- nach Sossenheim befördert  wurde. Frankfurt hatte damals für verschiedene Stadtgebiete Waldflächen erworben. Es stimmt also tatsächlich, dass es einen Sossenheimer Wald gegeben hat, der nun wieder durch städtische Veräußerung  Königstein zuzurechnen ist.

Den Sossenheimer Kerbeburschen e.V. ist es durch intensive Planungsarbeit gelungen, erstmals eine schöne Kerbefichte mit einer  Gesamthöhe von  31m zu erwerben, die aus der  Parzelle des Sossenheimer Waldes stammt.

Der traditionelle Brauch „der Kerbeburschen“ wird demnach voraussichtlich  ab 2014 wieder vollumfänglich in die Realität umgesetzt, mit Außnahme der Veranstaltung eines eigenen Kerbeballs, da nun erstmals seit Bestehen des Vereines eine Fichte und keine Kiefer als Kerbebaum verwendet wird.

Problematisch an der zeitintensiven Planungsarbeit für den oben genannten Schwertransport ist, den passenden Transporter aufzutreiben, der verkehrsrechtlich als Schwertransport zu werten ist. Dank der Firma BKL ist es möglich, durch die Bereitstellung eines auf 31 m teleskopierbaren Aufliegers mit lenkbaren Hinterachsen den angestrebten Transport mit Begleitfahrzeugen nach geltenden straßenverkehrsrechtlichen Bestimmungen abzuwickeln.

Weitere Unterstützung lieferte seit Jahren die Firma Abschleppdienst Henrich mit einem Autokran, die Berufsfeuerwehr Frankfurt mit einer Drehleiter und der Schwanenhof Schwanheim mit einem Traktor zum herausziehen und verladen des Baumes. Wir hoffen, dass wir auch in diesem Jahre wieder auf die Unterstützung der  genannten Firmen setzen können, denn ohne einen Autokran und dem dazugehörigen Equipment ist es nicht möglich, das angestrebte Projekt zu verwirklichen.

Das Aufstellen des Baumes soll  nach aktuellem Stand am  Samstag, den 04.10.2014  gegen 13:30-14:00 Uhr am Parkplatz, belegen am Sossenheimer Faulbrunnen, erfolgen.

Die Versteigerung des Baumes soll dann wie immer im Rahmen des Kerbefrühschoppens am 05.10.2014 im Festzelt stattfinden.

Wir freuen uns daher, die noch laufenden Planungsarbeiten erfolgreich abschließen zu können und den Plan am der Kerbewochenende verwirklichen zu können.

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So in etwa! Nur mit einer Fichte aus dem Taunus und einer größeren Höhe… Wir freuen uns darauf die Traditon nun wieder vollumfänglich mit richtigem Baum zu verwirklichen.

 

Sossenheimer Kerbeburschen unterstützen beim jährlichen Musiksommer des Kultur und Förderkreises e.V.

Wie bereits im Vorjahr haben die Kerbeburschen auch in 2014 ihren befreundeten Vereinskollegen tatkräftig ausgeholfen. Zwar nicht mit der Meanpower aus dem letzten Jahr, da zu diesem Zeitpunkt einige Klausuren und Urlaube zugeschlagen hatten. Jedoch konnten wir mit einigen jungen Leuten wennigstens etwas Arbeit vom Kufö abhalten.  Insgesamt fördert eine solche Zusammenarbeit das Vertrauensverhältnis beider Vereine zueinander. So kann der geplanten Kooperationsveranstakltung „Beach Party“ im Kalenderjahr 2015   nichts mehr im Wege stehen. Wir sind froh, jederzeit auf den Kufö zurückgreifen zu können, denn ohne die Hilfe dieses Vereines hätten die Kerbeburschen teile ihrer Projekte auch nicht so reibungslos verwirklichen können.

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Mitglieder der Sossenheimer Kerbeburschen e.V. und des Kultur und Förderkreises beim Aufbau des Musiksommers 2014 Teil 1

 

Edersee Sommerfahrt 2014 18. (18.07.2014-20.07.2014)

Erstmals seit dem Bestehen der Sossenheimer Kerbeburschen e.V. wurde eine Sommerfahrt für aktive Mitglieder veranstaltet. Ziel der diesjährigen Sommerfahrt stellte die Halbinsel Scheid am Edersee (Campingplatz Seemanshain) dar.

Bei gutem Wetter und reichlichem Sonnenschein konnte sogar im See gebadet werden. Ziel dieser Fahrt soll es sein, dass  man das Verhältnis innerhalb des aktiven Mitgliederbereichs  stärkt und durch gemeinsame Gespräche innerhalb der gesamten Teilnehmergruppe  den Verein für die Zukunft besser ausrichtet. So konnte man im Rahmen der Sommerfahrt 2014 einige interne Spannungen durch klärende Gespräche beheben und so den Teamgeist stärken.

Als gemeinsames Ziel wurde vereinbart, dass zukünftig die bereits stattgefundenen Aktionen (Fasching, Sommerfest sowie Kerb, Weihnachtsmarkt und ISG Veranstaltungen) weiterhin beizubehalten sind und als Pflichtprogramm angesehen werden (Satzungszweck) sowie die Jugendarbeit innerhalb des Vereines weiter ausgebaut werden soll. Denn in naher Zukunft muss der Wesensgehalt des Vereines Stück für Stück auf jüngere Personen übergehen, damit der Verein und das Brauchtum weiterhin am Leben erhalten werden kann.

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Sossenheimer Kerbeburschen während ihrer Sommerfahrt 2014 am Edersee

Besonders möchte man sich an dieser Stelle nochmals bei dem „powerd by “ Sponsor Auto Klein für die materielle Unterstützung bedanken! I

Sommerfest 2014

Auch in diesem Jahr konnten wir im Rahmen des Sommerfestes zahlreiche Freunde der Sossenheimer Kerbeburschen e.V. begrüßen.  Als Schirmherrin des diesjährigen Sommerfestes kam Fr. Dr.l Bernadette Weyland als Repräsentantin des Hessischen Finanzministeriums vorbei, die dem Verein eine Unterstützungsleistung in Höhe von 500 € überreichte und eine kleine Rede hielt, in deren Sie unter anderem die gute Vorstands und Vereinsarbeit würdigte.

Als Ehrengäste konnten wir Dagmar Bollin- Flade, Bernd Flade, Helmut Schüle, Peter Kullmann sowie Uwe Serke und Peter Wildberger neben zahlreichen anderen Vereinsvertretern begrüßen. Neben einigen Ehrungen und Ansprachen lockerte DJ-Max bei gutem Essen und Trinken den formellen Teil auf und brachte somit manche Dame oder Herrn zum Tanzen.

Ganz besonders möchten wir uns bei dem Vorsitzenden des Kultur und Förderkreises Herrn Franz Kissel bedanken, der uns einige Materialien zur Verfügung gestellt hat. Weiterhin gilt unser Dank auch dem Stammwirten der Sossenheimer Kerbeburschen Herrn Bernhard Witter für die tolle Abwicklung unserer Veranstaltung.

Auch im nächsten Jahr ist wieder ein Sommerfest geplant. Informationen werden rechtzeitig bekannt gegeben.

 

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Tradition mit Moderne verbinden “ Diesjähriges Sommerfest wieder ein voller Erfolg „

Sossenheim. 

Die Kerbeburschen wollen, wie ihr Vorsitzender Michael Schneider sagt, die Stadtteil-Kerb „mit traditionellen Extras umrahmen“. Doch sie bringen auch viele neue Ideen ins Vereinsleben ein. Die Zusammenarbeit mit den anderen Vereinen sei ihnen wichtig: „Wir sind nur ein Verein von vielen, die an der Kerb teilnehmen.“ Ausgerichtet wird die Sossenheimer Kerb am ersten Oktober-Wochenende vom örtlichen Vereinsring. Die Kerbeburschen, im vergangenen Jahr als Verein gegründet, stellen den Kerbebaum. Der soll in diesem Jahr wieder direkt neben dem Festzelt stehen. „Er stand schon hier und da, je nachdem, wo frühere Kerbeburschen ihren Ball hatten“, sagt Schneider. Mal am Volkshaus, mal am „Löwen“, mal am Faulbrunnen. „Wir wollen ihn wieder am Festzelt haben, wo wir uns auch während der Kerb aufhalten“, sagt Schneider.

Etwas besonderes haben sich die Kerbeburschen für dieses Jahr ausgedacht: Bei ihrem Sommerfest im Biergarten des Hainer Hofs verkauften sie nun Fahrkarten – Fahrkarten zur Fällaktion mit angegliedertem Apfelwein-Ausschank. „Wir haben dafür einen Büssing-Oldtimer-Bus von 1969 gechartert“, sagt Schneider. Mit dem Apfelwein-Verkauf soll etwas Geld in die Kasse kommen. Gestellt wird der Baum dann mit einem Autokran. „Uns ist wichtig, dass der Baum groß ist und weithin sichtbar“, sagt Schneider. Eine Fichte soll es dieses Jahr werden, aus dem Taunus. Bislang wurde der Baum aus Schwanheim geholt.

 

Ganzjahres-Verein

 

Das Sommerfest nun war die Wiederholung des Gründungsfests vom vergangenen Jahr. Die Kerbeburschen verstehen sich ohnehin als Ganzjahres-Verein, haben etwa mit einem Wagen an der diesjährigen Fastnacht teilgenommen. Schneider und seine Stellvertreter Johannes Seichter und David Reichwein plant mit dem Vorstandsteam – dazu gehören Kassierer Patrick Harren, Logistiker Marius Mager, Schriftführerin Katharina Kühbacher und Gastronomie-Beauftragter Michael Mayer – noch sehr viel mehr: Am Straßenfest der Interessengemeinschaft Sossenheimer Gewerbetreibender (ISG) wollen sie teilnehmen und an der Gewerbeschau. Zum Straßenfest soll es ein Entenrennen geben. „Die Gummienten werden vorab über die örtlichen mittelständischen Unternehmen verkauft“, erklärt Schneider. Auf dem Sulzbach werden sie dann zum Rennen antreten; es gibt einen Preis für Kinder.

 

Geschichte erforschen

 

Schneider freut sich, dass die Kerbeburschen von inzwischen 28 Firmen unterstützt werden: „Von der Stadt gibt’s nichts. Ohne die unternehmen könnten wir unsere Projekte nicht verwirklichen.“ Und: „Bei uns kann auch Mitglied werden, wer uns nur unterstützen möchte. Arbeitsstunden gibt es nicht“, wirbt Schneider. Zu den Aktivitäten gehörten auch Besuche auf anderen Kerben in der Nachbarschaft, etwa in Unterliederbach, Schwanheim, Bremthal oder Münster. Die Kerbeburschen ersetzten die frühere Kerbegesellschaft. Seit drei Wochen hat der Verein, der rund 45 Mitglieder zählt, eine eigene Website: www.sossenheimer-kerbeburschen.de. Dort soll jetzt auch ein historischer Rückblick auf die Kerbe-Aktivitäten in Sossenheim zusammengetragen werden. „Wir werden dafür an die Älteren herangetreten, die uns etwas erzählen können“, sagt Schneider.

Neues Sponsorenkonzept verwirklicht

Seit der Veröffentlichung unserer neuen Vereinswebseite kommt das neue Sponsoring Konzept der Sossenheimer Kerbeburschen e.V. zum tragen.

Hauptsponsoring

Neben einem Hauptsponsor, der mit dem Zusatz „powerd by“ auf allen Veranstaltungen und Aktivitäten sowie auf den Vereinsshirts und der Webseite seperat genannt ist, gibt es auch das jahresbezogene Supporter-Sponsoring.

Im Gegensatz zum Support- Sponsor unterstützt der Hauptsponsor die Kerbeburschen in besonderem Maße und hat daher auf Veranstaltungen den Status eines Ehrengastes. Weiterhin erhält dieser ein eigenes Hauptsponsoren – Banner und das Recht mit den Kerbeburschenlogo für sein Unternehmen als Hauptsponsor zu werben.

Supporter- jahresbezogen-

Supporter wird jede Unternehmung & Privatperson, die eine Unterstützung in Geld oder Geldeswert für die Kerbeburschen, bezogen auf eine Saison, geleistet hat. Supporter geben gewöhnlich eine Leistung & Geldleistung vor Beginn der jeweiligen Kerb an die Kerbeburschen ab und haben danach bis zum Beginn der neuen Kerb das Recht, als Supporter auf dem jahresbezogenen Saisonbanner einen Platz zu finden und im Supporter Bereich der Webseite geführt zu werden.

Steigt ein Unternehmen nach Beginn der Kerb als Supporter bei den Kerbeburschen ein, so kommt er zwar bereits in den Supporter – Bereich der Webseite, aber erscheint erst im nächsten Kerbejahr auf dem Jahresbanner.

Supporter-aktionsbezogen-

Haben die Kerbeburschen mitten in der Saison eine besonders kostenintensive Aktion verwirklicht, so kann eine Unternehmung & Privatperson beispielsweise zusätzlich zum jahresbezogenem Supporter projektbezogener Supporter werden. Das bedeutet, dass für das einzelne Projekt ein seperates Sponsoren- Banner erstellt wird, auf dem der/ die Unterstützer/in geführt wird. Spendet man nur für ein einzelnes Projekt, jedoch nicht für das gesamte Jahr, so erscheint man auch nur auf dem projektbezogenen Banner und nicht im Supporter- Bereich der Webseite oder gar auf dem Jahresbanner.

Sinn und Zweck des Sponsoring Konzeptes

Durch das Sponsorenkonzept erhofft sich der Verein, der mit über 21 Aktionen im Kalenderjahr 2013 aktiv war, aus der daraus resultierenden Präsenz (Besucher, Presse etc.) als Werbeträger für Unterstützer zu dienen.

Nur durch Unterstützung von Gönnern ist es überhaupt möglich, die bisher erfolgten Aktionen zu verwirklichen. Weiterhin befindet sich der Verein momentan in einer gewissen Aufbauphase und ist daher aufgrund der steigenden Mitgliederzahlen und Aktionen auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

Durch die Hingabe von Unterstützungsleistung unterstützen Sie als Supporter nicht nur erfolgreiche Jugendarbeit, sondern leisten weiterhin auch etwas für die Gesellschaft und dem Stadteil Sossenheim!

Sie sie interesiert Supporter zu werden?

— Dann wenden Sie sich einfach schriftlich an unsere Vereinsadresse und wir melden uns umgehend bei Ihnen

 

Hinweise

Die oben genannten Sponsoring- Formen entfalten keine sofortige rechtliche Bindungswirkung. Sie stellen vielmehr einen Hinweis dar, aus dem herrvorgehen soll, inwieweit ein Sponsoring mit dem Verein erfolgen kann. Bei Interesse werden Art der Leistung und Gegenleistung bei einem persönlichem Gespräch mit einem geschäftsführenden Vorstandsmitglied besprochen. Die erzielten Werbeerträge fließen in Satzungsgemäße Projektarbeit des Vereins ein und werden durch den jährlichen Rechenschaftsbericht des Kassierers und der Kassenprüfer vom gesamten Verein abgenommen.

Jahreshauptversammlung der Kerbeburschen

Lob für “Mustergültige Jahreshauptversammlung” der Kerbeburschen.

Von der mustergültig durchgeführten Jahreshauptversammlung der Kerbeburschen am 28. März war auch Ex-Landtagsabgeordneter Alfons Gerling sehr angetan. Nicht nur weil er zum Ehrenmitglied ernannt wurde lobte er in seiner kurzen Ansprache den eingetragenen Verein, sondern aufgrund seiner sehr engagiert geleisteten Arbeit in Sossenheim, “ihr seid eine tolle Belebung in diesem Stadtteil und mir in der kurzen   Zeit eures Bestehens ans Herz gewachsen”. Der wiedergewählte Vorsitzende, Michael Schneider, hatte eine Satzungsänderung vorbereitet, die ohne Gegenstimme angenommen wurde, so wie auch allen Punkten auf der Tagesordnung und den Wahlvorschlägen entsprochen wurde.

Mit einer Videoshow auf der Leinwand ließ er das vergangene Jahr Revue passieren. Angefangen bei der Kerb, einem Seifenkistenrennen und nicht zuletzt das Mitmachen an den Fastnachtsumzügen in Eschborn und Frankfurt, zeigte einen gut funktionierenden Verein auf und erzeugte auch so manchen “Lacher”. Er bedankte sich bei zahlreichen Sponsoren und Helfern, und soweit anwesend auch mit einer privat spendierten Flasche Wein.

In seinem kurzen Ausblick wies Michael Schneider auf das geplante Sommerfest am 27. Juni 2014 im “Hainer Hof” hin. Weiterhin auf die Sossenheimer Kerb am 4. und 5. Oktober, und dass man auch 2015 einen Fastnachtswagen gestalten will. Zusammen mit dem Kultur- und Förderkreis wird man am  26./28. Juni 2015 eine “Beachparty” auf dem Kirchberg gestalten. Allerdings müssen dafür noch ein paar Hindernisse beseitigt werden.

Der neu gewählte Vorstand besteht aus:

Vorsitzender: Michael Schneider
stellv. David Reichwein
stellv. Johannes Seichter
Kasse: Patrick Harren
Technik & Logistik: Marius Mager
Gastronomie: Michael Mager
Schriftverkehr und PR: Katharina Kühbacher

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Alfons Gerling und Michael Schneider bei der Ernennung zum Ehrenmitglied

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Austragungsort der diesjährigen JHV war die Stammwirtschaft der Kerbeburschen zum Hainer Hof

Fassenacht 2014 Kerbeburschen im Faschingstrubel

„Wir sind stolz und erleichtert, dass das mit dem Wagen alles so geklappt hat“, sagten einige Mitglieder nach den beiden Faschingsumzügen in Eschborn und Frankfurt.

Das Projekt des Faschingswagens wurde bereits im Frühjahr 2013 von einigen Mitgliedern im Rahmen einer Mitgliederversammlung geboren. Doch bis zur eigentlichen Verwirklichung wurden fast über ein halbes Jahr Planungsarbeiten und circa 600 Arbeitsstunden in das Projekt investiert.

Das Projekt stand jedoch einige Male auf der Kippe. Nachdem ein geigneter Anhänger als Plattform gefunden wurde, erfolgten die intensiven Arbeitschritte zur Instandsetzung des Anhängers.

Als der Anhänger technisch erst einmal aus dem Winterschlaf geweckt wurde, begannen bereits die ersten finanziellen Sorgen. Der Aufbau musste nämlich auch per TüV Gutachten abgenommen werden, sodass einige Kosten, die man sich eigentlich sparen w0llte unvermeidbar geworden sind. Dank großartiger Unterstützung seitens einiger Sossenheimer Unternehmer konnte das Projekt schlussendlich doch noch verwirklicht werden.

Kern des circa 7 Meter langen und 4,10 Meter hohen Wagens ist der 1:1 Nachbau des Sossenheimer Faulbrunnes. Nur fließt aus dem Duplikat kein faulendes Wasser, sondern köstlicher Hekert Apfelwein.

Auf den großartigen Zuspruch per Facebook und Zeitung möchten wir uns im Rahmen dieses Artikels herzlich bedanken.

Auch gilt unser Dank den zahlreichen Sponsoren, ohne die eine solche Verwirklichung nie Zustande gekommen wäre !!!

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Up gehts ! Der Kerbeburschen up ist da

Wir freuen uns riesig, dass das Projekt VW Up in Erfüllung gegangen ist. Der VW Up cup, des Autohauses Klein ist nun gut ein Jahr Vereinsfahrzeug der Kerbeburschen.

Das Fahrzeug wird bei Bedarf der Kerbeburschen für Aktivitäten vom Autohaus zur Verfügung gestellt. Auto Klein möchte durch das Jahres-Hauptsponsoring einen Beitrag für die gut funktionierende Jungendarbeit unseres Vereins leisten und folglich etwas für die Jugend „tun“.

„Powerd by Auto Klein“ ist nun auf unseren Vereinsfeiern, T-Shirts erkennbar und symbolisiert die gute Kooperation zwischen den Verein und dem Sponsor.

Wir möchten uns daher insbesondere bei Helmut Schüle (Verkaufsleiter) und Alexandra Klein (Geschäftsführerin) für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken.